Wulfener Aufstiegstraum platzt vorerst - 75:80-Heimpleite gegen Grevenbroich

Die Grevenbroich Elephants feiern mit 150 Schlachtenbummlern den faktischen Aufstieg in die 2. Bundesliga - Spieler, Verantwortliche und 800 Fans des BSV Wulfen sind bitter entt uscht und im Tal der Tr nen. Unterschiedlicher k nnen Emotionen nicht sein, die sich wenige Meter voneinander entfernt in der Wulfener Gesamtschulhalle abspielen. Zwei Spieltage vor Ende der Saison hat Grevenbroich mit einem 80:75 (38:39)-Ausw rtssieg in Wulfen Platz zwei der Regionalliga West erobert, Herbstmeister Wulfen ist auf Rang drei abgerutscht. Dieser dritte Platz ist ein Platz f r Wackelkandidaten - nur zwei Drittplatzierte der vier Regionalligen k nnen sich Hoffungen auf den Zweitliga-Aufstieg machen.  

Den haben die Grevenbroich Elephants nahezu sicher, denn sie holten sich mit dem 80:75-Sieg auch den direkten Vergleich gegen Wulfen, das im Hinspiel noch 76:73 gewonnen hatte. Den Elephants fehlt noch ein Sieg zum Aufstieg, entweder n chste Woche gegen Salzkotten oder in 14 Tagen in Iserlohn. Wulfen steht in seinen beiden letzten Spielen noch unter Zugzwang, in Bielefeld und gegen Dortmund m ssen Siege her, um einen guten Quotienten als bester Dritter zu landen. Einfacher w re der Aufstieg mit einem Heimsieg  ber Grevenbroich gewesen. Und der war am Samstag durchaus m glich. 75:73 f hrten die Gastgeber zweieinhalb Minuten vor Schluss. Doch dann machte die Kappenstein-Combo keinen einzigen Korb mehr, Grevenbroich zog davon und holte sich auch noch den Direktvergleich. Bitter. Die vierte (!) Heimniederlage in 2010 riss den BSV Wulfen und seine Fans aus allen Aufstiegstr umen.  

Dabei hatte Wulfen gl nzend ins Spiel gefunden. Bis zur 4. Minute hatte Romeo Bakoa schon zwei Dreier getroffen, Chris Commons einen weiteren Dreier gesetzt. Wulfen f hrte 13:6, zwei Minuten sp ter 16:6. Es sollte die h chste Wulfener F hrung des Spiels bleiben, denn nun legte der Gast seine Nervosit t ab. Punkt f r Punkt holte die Mannschaft von Heimo F rster auf und ging durch einen Dreier von Andreas Fabian 18:17 (9.) in F hrung. Wulfens Michi M ller konterte mit einem Wahnsinns-Dreier zum 20:18, Wulfen f hrte nach dem ersten Viertel denkbar knapp 23:21. Dass alle drei folgenden Viertel an Grevenbroich gehen sollten, ahnte zu diesem Zeitpunkt noch niemand.  

Wieder startete der BSV gl nzend ins Viertel, lag in der 12. Minute 29:21 vorne. Doch wieder holte der Gast auf. Das 36:32 von Jan Letailleur (16.) war der letzte Wulfener Feldkorb. Guido Buschmeier versenkte zwar zwei Freiw rfe zum 38:32, doch die Elephants glichen wenig sp ter zum 38:38 aus. Kapit n Philipp Lensing rettete dem BSV mit einem verwandelten Freiwurf wenigstens die 39:38-Halbzeitf hrung.

An der Freiwurflinie taten sich beide Aufstiegsaspiranten nichts:

Grevenbroich schoss 57 Prozent (12/21), Wulfen 56 Prozent (9/16) - gut ist anders.  

Es entwickelte sich ein Nervenspiel, das ganz nach den Geschmack der

942 Zuschauer in der ausverkauften Gesamtschulhalle war. Nach der Pause kamen die G ste besser in Tritt, Dreier von Brian Graves und Timo Verwimp lie en die F rster-Truppe auf 48:41 wegziehen, wenig sp ter hie  es 54:45 f r Grevenbroich - die h chste G ste-F hrung des Spiels. Doch Wulfen k mpfte. Angetrieben von 800 Fans, die meisten in rot und wei  gewandet, ging es um jeden Ball.

Bakoa schloss einen Fastbreak zum 53:56 ab, Gordon traf zum 55:58, Kapit n Lenhsing mit der Viertelsirene nach Offensivrebound zum 57:61. Alles war noch offen.  

Im Schlussviertel wechselte die F hrung dann nicht weniger als achtmal zwischen den beiden Kontrahenten. Es entwickelte sich ein echtes Finale um den Aufstieg in die 2. Liga. In der 33. Minute war es Mike Gordon vorbehalten, Wulfen 65:64 in Front zu schie en. Der diesmal b renstarke Timo Verwinp konterte zum 66:65, doch Wulfens bester Rebounder am Samstag, Jan Letailleur (11 Rebounds), versenkte zum 67:66 (33.). Wieder traf Graves einen Dreier f r die G ste -

69:67 Grevenbroich (34.). Den konterte BSV-Kapit n Philipp Lensing mit zwei K rben - 71:69 Wulfen (35.). Cayole und Zivanovic brachten wieder die Elephants nach vorne - 73:71 (36.), Wulfens Chris Commons macht an der Freiwirflinie den 73:73-Ausgleich und wirft dann den BSV in F hrung: 75:73 in der 38. Minute, zweieinhalb Minuten vor Ende.

 Was sich dann abspielte, erkl rte BSV-Trainer hilipp Kappenstein mit "Unerfahrenheit meiner jungen Mannschaft". Der BSV traf im Angriff die falschen Wurfoptionen, wurde hektisch, weil Verwimp per Zweiter und Cayole per Dreier das Blatt wieder zum 75:78 gewendet hatten. Ein Dreier nach dem n chsten flog Richtung Grevenbroicher Korb - doch der BSV traf nicht, holte sich aber zumindest die Offensivrebounds. Dass die Aufholversuche dann mit einer Schrittfehler-Entscheidung gegen Chris Commons beendet wurden - auch damit haderte nicht nur BSV-Trainer Philipp Kappenstein nach dem Spiel.

Noch eklatanter war aber eine Entscheidung der Unparteiischen 18 Sekunden vor dem Ende. Grevenbroich hatte an der Freiwurflinie Nerven gezeigt, Wulfen war beim 75:79 nochmals in Ballbesitz. Michael M ller, Wulfens bester Freiwurfsch tze, zieht in dieser Szene zum Korb und wird gleich von zwei Grevenbroichern umgerissen. Nicht nur Kappenstein fordert ein unsportliches Foul, das dem BSV alle Siegchancen erm glicht h tte. Doch die Schiedsrichter verweigern den Pfiff, entscheiden statt auf Foul auf Ausball f r Wulfen. Ohne den jungen Schiedsrichtern, die auch noch unter Beobachtung standen, einen Vorwurf machen zu wollen: Mit dieser Entscheidung 18 Sekunden vor dem Ende waren sie in einer vollbesetzten Halle sehr, sehr einsam...

 "Das hat uns wom glich dann auch noch den direkten Vergleich gekostet", war die Wulfener sportliche Leitung deprimiert. Bei einer 2-Punkte-Niederlage h tte der BSV noch auf Iserlohner Sch tzenhilfe am letzten Spieltag hoffen k nnen. Aber am Samstag hatte letztlich das bessere Team gewonnen. Daher geht der Gl ckwunsch des BSV Wulfen an die Elephants aus Grevenbroich, die dem Meister Schwelmer Baskets in die 2. Bundesliga Pro B Nord folgen werden. Wulfen muss nachsitzen und auf das Saisonende der anderen Regionalligen warten. Das WBV-Pokalfinale gegen Recklinghausen Ende M rz ist da nur ein schwacher Trost - aber immerhin ein Trost.  

BSV: Gordon (16/1), Hummelt, T. Gorontzi, Bruns, M ller (8/1), Buschmeier (2), Commons (23/1), Bakoa (11/3), Letailleur (4), Lensing

(9) und Stagneth. Elephants: Fabian (13/1), Zivanovic (2), Schreiber (2), L. Welling, Verwimp (19/2), Ergen, Bellscheidt, N. Welling, Kruchen, Twiehoff (6), Graves (21/2) und Cayole (17/1).

Schiedsrichter: Nadeesh Kattur (Oberhausen), Thomas Wilms (K ln).

Zuschauer: 942 (ausverkauft).

 

 

BSV Wulfen ist nach Sieg über Schwelm Herbstmeister

Die Meisterfeier der Schwelmer Baskets ist verschoben, der BSV Wulfen holt sich die inoffizielle Herbstmeisterschaft in der Regionalliga West. Mit einem souver nen 93:78 (44:38)-Heimsieg  ber den Regionalliga-Spitzenreiter Schwelmer Baskets verdarben die Korbj ger aus dem Norden Dorstens den G sten die vorzeitige Meisterfeier, verteidigten selbst ihren 2. Tabellenplatz und holten sich den "Herbstmeister"-Titel. Denn das Spitzenspiel vor 800 Zuschauern in der pr chtig gef llten Petrinumhalle war eine Nachholbegegnung vom 5. Spieltag der Hinrunde.  

Der Wulfener  berraschungssieg  ndert an der Konstellation in der Liga nur wenig. Schwelm braucht aus f nf Spielen noch einen Sieg um den Aufstieg in die 2. Bundesliga sicher zu haben. Auch der Meistertitel ist den Schwelmern nicht mehr zu nehmen, hat die Mannschaft von Raphael Wilder doch bereits drei Niederlagen Vorsprung auf den BSV Wulfen und vier Niederlagen Vorsprung auf die Grevenbroich Elephants - und gegen beide Verfolger auch noch den besseren Direktvergleich.  

F r die Wulfener war der Heimsieg gegen den Spitzenreiter hingegen eine Art Befreiungsschlag. Beide Heimspiele im Ausweichquartie Petrinumhalle Dorsten hatten die Sch tzlinge von Philipp Kappenstein in 2010 verloren. Da kam der Knotenplatzer gegen den turmhohen Favoriten gerade zur rechten Zeit. Denn schon in einer Woche tr gt der BSV wieder ein Regionalliga-Heimspiel in der Petrinumhalle aus: Am 20. Februar gegen Noma Iserlohn, das am Karnevalssamstag sein Nachholspiel gegen den UBC M nster mit 102:88 gewonnen hat. Nur wenn die Kappenstein-Combo auch gegen Iserlohn gewinnt, war der Sieg am Samstag  ber Schwelm  berhaupt von Wert.  

F r die Wulfener war der Erfolg am Samstag aber auch eine hei  ersehnte Revanche f r die bittere 83:109-Niederlage vor f nf Wochen in Schwelm. Zu tief sa  der Stachel dieser hohen Pleite, als der BSV unter Wert geschlagen wurde. Diesmal wollte die Kappenstein-Combo den Erfolg unbedingt, ging mit unb ndigen Siegeswillen ins Duell mit dem Tabellenf hrer. Doch Schwelm hat schon am kommenden Donnerstag, 18.2., Gelgenheit zur Revanche: Dann kommt es im Viertelfinale des WBV-Pokals wieder zum Duell Wulfen gegen Schwelm. Der Sieger hat im Halbfinale Heimrecht gegen den SVD Dortmund, das zweite Halbfinale im WBV-Pokal bestreiten Citybasket Recklinghausen und die SG Sechtem.  

Doch zur ck zum Samstag: Der BSV landete einen letztlich nie gef hrdeten Sieg, denn in 40 Minuten geriet der BSV kein einziges Mal in R ckstand. Beim 46:45 in der 23. Minute war es kurz nach der Pause erstmals knapp geworden, doch das Wulfener US-Duo mit Mike Gordon und Chris Commons drehte das Resultat schnell wieder auf 56:47 (37.) bzw.

61:49 (39.). Als im Schlussviertel dann der gro e Auftritt des kleinen Christoph "Kiki" Bruns folgte, der innerhalb von 60 Sekunden zwei Dreier zum 74:54 (32.) versenkte, war die Partie entschieden. Und wenig sp ter riss der alles  berragende Mike Gordon die Wulfener Fans erneut von den Sitzen: Er dunkte  ber den Schwelmer Amerikaner Ales Starr hinweg den Ball zum 78:60 (35.) in die Reuse - fantastisch.

37 Sekunden vor Ende der Partie, das Match war l ngst entschieden, verlie  der "Dominator" Mike Gordon unter standing ovations das Feld der Petrinumhalle. So konnten die Wulfener Eigengew chse Ren  Penders und Marcel Gorontzi noch einige Sekunden spielen, f r Youngster Tim Gorontzi reichte es leider nicht mehr.  

BSV-Trainer Philipp Kappenstein wollte Mike Gordon, den Vater des Wulfener Sieges, aber nicht herausheben. Er lobte auch seine deutschen Center Philipp Lensing, Daniel Stagneth und Guido Buschmeier, die zusammen mit Chris Commons den Schwelmer Deutsch-Amerikaner Toffer Speier bei f nf Feldk rben gehalten hatten. Oder die Fl gelspieler Romeo Bakoa, Jan Letailleur, Michael M ller und Christoph Bruns, die hart verteidigten und im Angriff vornehmlich aus der Distanz trafen.

Sie machten so das Fehlen von Dreier-Spezialist Steffen Hummelt vergessen, der mit gerissenem Au enband verletzt auf der Bank sa . Schwelm fand Samstag einfach kein Mittel gegen den BSV, obwohl die G ste 39 Mal an die Freiwurflinie durften und 33 mal versenkten. Das hei t aber auch: Wulfen gestattete dem Spitzenreiter gerade einmal 46 Punkte aus dem Spiel heraus. Eine Glanzleistung der Wulfener Verteidigung. Der BSV fischte sich acht Rebounds mehr als der Gast (42:34), hatte zw lf Wurfversuche mehr (78:66). Und hatte am Samstag einfach den gr  eren Siegeswillen.

W hrend die Schwelmer ihre Meister- und Aufstiegsfeier nun kurzfristig verschieben m ssen, hat der BSV wieder optimale Aussichten im Kampf um den zweiten Direktaufstiegsplatz in die 2. Liga. Doch dazu muss die Kappenstein-Combo gegen Iserlohn am kommenden Samstag nachlegen.

 

BSV: M. Gorontzi, Gordon (31/3), T. Gorontzi, Penders, Bruns (6/2), M ller (12/2), Buschmeier, Commons (22/2), Bakoa (11/3), Letailleur (5/1), Lensing (4) und Stagneth (2). Baskets: Neitzel, Starr (15), Kramer, Cox, Werner (1), D cker (7), Doll (8/1), Beiersmann (5), Dohmen (6/1), Bunts (21), Speier (15) und Agyapong. Schiedsrichter:

Radesh Kattur (Oberhausen) und Benjamin Dirks (Bielefeld). Zuschauer: 800.

 

Salzkotten-Krimi mit Wulfener Happyend

Spannender kann ein Basketballspiel nicht sein! Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen entf hrten mit 90:89 (54:39) zwei ganz wichtige Ausw rtspunkte von den Benslips Baskets Salzkotten. F nf Spieltage vor Ende der Saison verteidigte der BSV Wulfen damit seinen 2. Tabellenplatz und fiebert nun dem kommenden Samstag entgegen. Am 13. Februar gastiert Tabellenf hrer Schwelmer Baskets in der Dorstener Petrinumhalle (20 Uhr, Einlass 19 Uhr, Karten an der Abendkasse).

Hinter Spitzenreiter Schwelm, der sein Aufstiegsticket in die 2. Bundesliga so gut wie gel st hat, entbrennt immer mehr ein Duell zwischen dem BSV Wulfen und den Grevenbroich Elephants um Platz zwei, der zum direkten Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigt. Am 6. M rz treffen die beiden Rivalen in Dorsten aufeinander. Hinter diesen beiden Clubs hat am Samstag die BG Dorsten mit 85:86 gegen die Bochum Astrostars nun auch die 9. Saisonniederlage kassiert. Wulfen und Grevenbroich machen Platz zwei und drei damit unter sich aus.

In Salzkotten waren die Schlussminuten, die Schlussekunden an Dramatik nicht zu  berbieten. In der ersten Halbzeit hatte der BSV Wulfen nach kleineren Startschwierigkeiten das Spiel dominiert, angef hrt von einem  berragenden Mike Gordon. Der zweite Gordon-Dreier hatte Wulfen auf 26:15 in F hrung gebracht, Salzkotten verk rzte aber per Dreier von Span und Tusek auf 21:26. In diesem ersten Viertel hatte Wulfens US-Neuzugang Chris Commons den gef rchteten Salzkottener Amerikaner Jo deMaestrie an die Kette gelegt, keinen einzigen Korb zugelassen.

Auch im zweiten Viertel kam deMaestri gerade einmal auf zwei Feldkl rbe, f r ihn indiskutabel. So setzte sich der BSV von 30:28 bis auf 40:30 ab, fast mit der Halbzeitsirene erh hte Mike Gordon mit seinem vierten Dreier auf 54:39. Wulfen spielte aus einem Guss, wurde offensiv getragen von Gordon (23/4) und Commons (17/3), arbeitete in der Verteidigung vorbildlich. Lange hielt diese F hrung auch im dritten Viertel, bis zum 75:62 in der 29. Minute. Doch dann sorgte ausgerechnet der bis dahin blasse deMaestri mit zwei Dreiern zum 68:75 wieder f r Spannung.

Aus der Spannung sollte Dramatik werden. Wulfen f hrte 84:74 (33.), verlor dann aber den Faden. Ole Wendt bringt Salzkotten mit einem Freiwurf auf 83:84 heran, einen zweiten Freiwurf zum m glichen Ausgleich vergibt der 17-j hrige Youngster. Es sollte nicht der letzte bleiben. Denn nachdem ausgerechnet Steffen Hummelt an seiner alten Wirkungsst tte - vor zwei Jahren war der Fl gelspieler von Salzkotten nach Wulfen gewechselt - per Dreier auf 87:83 sowie Mike Gordon per Freiwurf und Philipp Lensing nach Commons-Traumpass auf

90:85 erh ht hatten, stimmten 75 mitgereiste Wulfener Schlachtenbummler schon Jubelges nge an. Doch die Ges nge verstummten - vor bergehend. Salzkottens zweiter Amerikaner Warrell Span, der nach der Pause ebenfalls aufdrehte, verk rzte auf 87:90, deMaestri 43 Sekunden vor dem Ende an der Freiwurflinie auf 89:90. Vorausgegangen war das 5. Foul von BSV-Kapit n Philipp Lensing - beim Offensivrebound. Und dann drohte das Spiel zu kippen, als Mike Gordon im Angriff den Ball auf den Ring setzte und in der Verteidigung gegen Ole Wendt das 5. Foul kassierte.

Ganze f nf Sekunden waren da noch zu spielen. Christoph Bruns kam f r Gordon und der NBBL-Spieler Ole Wendt stand an der Freiwurflnie. Zuvor hatte er nur zwei von f nf Freiw rfen getroffen. Und nun versagtem dem jungen Mann komplett die Nerven.

Statt Ausgleich und erster Salzkottener F hrung seit der 6. Minute (10:8) blieb es beim hauchd nnen Wulfener Vorsprung. Und weil der Rebound der Gastgeber im Aus gelandet war, gab es Einwurf f r Wulfen unter dem eigenen Korb.  

Auf Anweisung von BSV-Trainer Philipp Kappenstein kam der Ball zu Michael M ller, der umgehend wieder gefoult wurde. Vier Sekunden standen noch auf der Uhr. Im Hinspiel hatte M ller 17 von 18 Freiw rfe versenkt und damit ma geblichen Anteil am 88:84-Sieg. Doch nun versagten auch ihm die Nerven. Beide Freiw rfe gingen daneben.

Aber das war Gl ck f r den BSV. Denn Salzkottens Trainer Martin Kr ger h tte nach einem erfolgreichen zweiten M ller-Freiwurf mit einer Auszeit den Ball zur Mittellinie bringen k nnen. Vier Sekunden waren noch zu spielen.

Doch so lief die Uhr wieder und Jan Letailleur fischte sich den wohl wichtigsten Rebound seiner Karriere, umklammerte das Leder.

Unkontrolliert flog der Ball dann zu Christoph Bruns und das Spiel war aus. Das Gl ck, das den BSV im Januar verlassen hatte, war zum BSV Wulfen zur ckgekehrt. Das Spiel hatte keinen Verlierer verdient, doch letztlich wurde der BSV mit dem Gl ck des T chtigen belohnt.

BSV-Trainer Philipp Kappenstein lobte sein Team f r die herausragende Defensivleistung, bei der alle Akteure an ihre Grenzen gingen.

Offensiv lebte das Team zwar erneut von den beiden Amerikanern Gordon und Commons, doch auf der anderen Seite kam es diesmal wirklich auf jeden Punkt an. Der BSV Wulfen hat sich im Aufstiegskampf zur 2.

Bundesliga zur ckgemeldet. F nf Spiele bleiben, viermal zu Hause und einmal ausw rts. Am kommenden Samstag kommt Tabellenf hrer Schwelm in die Petrinumhalle...

BSV: Gordon (37/4), Hummelt (6/2), Penders, Bruns (1), M ller (2), Buschmeier, Commons (21/3), Bakoa (5/1), Letailleur (9/2), Lensing (6) und Stagneth (3). BBS: deMaestri (22/2), Wenningkamp, Span (26/3), L.Wendt (3/1), Eikerling (3/1), Finke (21), M hring, Tusek (9/1), O.Wendt (4), Kanne (2) und Michels. Schiedsrichter: Kyrylo Chilevych

 

 

Chris Commons verstärkt BSV Wulfen

Basketball-Regionalligist BSV Wulfen hat auf den verletzungsbedingten Ausfall von US-Powerforward Ryon Howard reagiert. Schon am heutigen Dienstag ist ein Nachfolger in Wulfen eingetroffen: Chris Commons hei t der 2,04 m gro e Powerforward aus den USA. Er soll schon am Sonntag das Trikot des BSV Wulfen tragen, wenn die Kappenstein-Combo um 18.30 Uhr in der Dorstener Petrinumhalle die M nchengladbach Lions empf ngt. 

Am Freitagmorgen hatte der BSV die Diagnose vom Mittelfu bruch im rechten Fu  von Ryon Howard erhalten. Ohne ihren Leistungstr ger siegte der BSV am Freitag auf Schalke und am Sonntag gegen die BG Hagen, verteidigte seinen zweiten Tabellenplatz. Doch parallel zu den sportlichen Herausforderungen gl hten die Telefondr hte bei Wulfens sportlichem Leiter Volker Cornelisen und Trainer Philipp Kappenstein sowie einigen BSV-Vorstandsmitgliedern.  ber die Agentur Scorersfirst, die vor knapp zwei Jahren dem BSV bereits Eric Breland vermittelt hatte, kam der Kontakt zu Christopher Earl Commons, so der volle Name des 25-j hrigen US-Amerikaners aus Ohio, zustande. 

Sonntagabend, unmittelbar vor dem Heimspiel gegen Hagen, waren sich BSV und Commons einig. Am Montag morgen buchte Georg Feller, beim BSV mit seiner Reiseagentur Terramundi f r die Fl ge nach  bersee zust ndig, einen Flug von Detroit  ber Amsterdam-Shipol nach D sseldorf. Am Montagabend (Ortszeit) sa  Chris Commons bereits im Flieger, am Dienstagvormittag wurde er von Markus Holtrichter am D sseldorfer Flughafen abgeholt. Zum Empfangskomitee in Wulfen geh rte dann auch Andreas Funke (Funke medical), der als BSV-F rderer ma geblich zum Gelingen der spektakul ren Neuverpflichtung beigetragen hat. 

Chris Commons spielte bis November in der 1. Liga in Bahrain, erzielte am Persischen Golf f r den Al Ittihad Basket Club 35 Punkte pro Spiel, holte 10,7 Rebounds im Schnitt. In den USA spielte er bis 2009 f r das College-Team von USC Aiken in South Carolina (NCAA II). In der Saison 07/08 war Commons mit 19,1 Punkten und 6,4 Rebounds im Schnitt der "Conference Player of the year". In der Saison 08/09 holte er 16,8 Punkte pro Spiel und 5,8 Rebounds. Erneut war Chris Commons bester Spieler der Conference, stand im All American NCAA II First Team. Beim Allstar-Game erzielte er 20 Punkte f r den Westen beim 138:117-Sieg  ber den Osten. Wichtiger noch: Sein College f hrte Commons zum Conference-Titel. Die beiden Spielzeiten, in denen Chris Commons f r USC Aiken aktiv war, sind die erfolgreichsten Basketball-Jahre in der Geschichte der Universit t.  

Chris Commons schlie t beim BSV die L cke, die durch die Verletzung von Ryon Howard unter den K rben entstanden ist. Zusammen mit Philipp Lensing (2,10 m), Guido Buschmeier (2,08 m) und Daniel Stagneth (2,03 m) bildet der 2,04-m-Mann die neue lange Garde der Kappenstein-Combo.

Bereits am Dienstagabend trainiert der 25-J hrige mit der Mannschaft in der Wittenbrinkhalle. Weitere Einheiten am Donnerstag und Freitag folgen, ehe dann am Sonntag die Feuertaufe im Regionalliga-Spiel gegen die M nchengladbach Lions ansteht (18.30 Uhr, Petrinumhalle). 

"Ich bin sehr froh, dass wir so schnell Ersatz f r Ryon Howard gefunden haben", freut sich Trainer Philipp Kappenstein  ber die gute Arbeit hinter den Kulissen des BSV. Der Verein h lt parallel zu Commons aber auch an Ryon Howard fest. Die Genesung des gebrochenen Mittelfu es wird von den Team rzten Dr. Stefan Tisborn und Dr. Marco Landwehr genau verfolgt. Am Dienstagmorgen erhielt Howard einen Spezialschuh, der den rechten Fu  schonen soll. Anfang M rz k nnte Howard wieder einsatzbereit sein, Philipp Kappenstein hat dann die Qual der Wahl zwischen Commons und Howard. "Damit besch ftige ich mich jetzt nicht. F r mich z hlt nur das Spiel am Sonntag gegen Gladbach.

 

Wulfen feiert zwei umkämpfte Siege

War das ein Kraftakt! Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen gewannen am Sonntagabend auch ihr zweites Spiel vom Wochenende. Dem

76:62 am Freitag in Schalke lie  die Kappenstein-Combo in der Wittenbrinkhalle mit 87:80 (43:39)  ber die BG Hagen einen ganz wichtigen Heimsieg folgen. Damit untermauerte der BSV sieben Spieltage vor Ende der Saison seinen 2. Tabellenplatz in der Regionalliga-West.

H rtester Verfolger des BSV bleiben die Grevenbroich Elephants. Dahinter nehmen sich die Konkurrenten aber gegenseitig die Punkte weg.

Auch die BG Dorsten und der SVD Dortmund haben inzwischen vier Niederlagen mehr auf dem Minuskonto als der BSV Wulfen.  

Die BG Hagen, die ohne die beiden starken Schwarz-Br der Malte und Kristof nach Wulfen gekommen waren, legten allerdings los wie die Feuerwehr. 8:0 (2.), 12:2 (4.) und 18:6 (7.) f hrten die G ste in der engen Wittenbrinkhalle. Auf Wulfener Seite wurde im Offensivspiel US-Powerforward Ryon Howard schmerzlich vermisst. Doch der Amerikaner wird den Wulfenern mit angebrochenem Mittelfu  im Aufstiegskampf noch wochenlang fehlen. So musste Mike Gordon in den letzten Minuten des ersten Viertels die Brechstange herausholen. Seine Punkte brachten die Gastgeber zumindest wieder auf 15:20 heran.  

Als dann Jan Letailleur den BSV zum Start des zweiten Abschnitts mit zwei K rben 21:20 in F hrung schoss, kochte die Trib ne der altehrw rdigen Wittenbrinkhalle erstmals  ber. Der BSV baute die F hrung durch Kapit n Philipp Lensing bis auf 41:34 aus, ehe Christopher Viardo f r Hagen wieder verk rzte. Zur Pause war es beim

43:39 wieder knapper. Zum Wulfener Gl ck hatte erneut Mike Gordon, wie schon zum Ende des ersten Viertels, fast mit der Sirene einen Korb erzielt. 15 Punkte hatte der US-Spielmacher nach 20 Minuten auf seinem Konto, das Hagener Duo Clayton Longmire (13) und Dominik Spohr (12) nur unwesentlich weniger. 

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich dann ein Krimi, der allen Beteiligten alles abverlangte. Vier Hagener Dreier durch Weber, Opitz und Spohr waren im dritten Viertel Nadelstiche ins Wulfener Herz. Das Team von BG-Coach Kosta Filippou ging wieder in F hrung: 44:43 (21.),

54:49 (25.) und 59:54 (28.). Offensivschwache Wulfener hechelten den G sten m hevoll hinterher. Freiw rfe von Michi M ller und Philipp Lensing sowie erneut ein Last-second-Korb von Mike Gordon hielten den BSV mit 61:63 vor dem Schlussabschnitt auf Tuchf hlung. Die harte Hagener Verteidigung schmeckte den Wulfenern gar nicht, jeder Korb war hart erarbeitet.

 Und auch im vierten Viertel blieb es dramatisch. Hagen blieb vorne, ehe Jan Letailleur f r den BSV einen ganz wichtigen Dreier zum 73:73

(36.) versenkte. Der Ball tanzte auf dem Ring, fiel dann doch durch die Reuse - Gl ck f r Wulfen. Und gleiches Gl ck hatte Philipp Lensing mit einem artistischen R ckw rts-Korbleger zum 75:74, der Wulfener F hrung in der 36. Minute. 250 Kehlen feuerten den BSV in der Crunchtime an, die Wittenbrinkhalle wurde zum Tollhaus. Und die Kappenstein-Combo behielt die Nerven, allen voran Neuzugang Guido Buschmeier. Der 31-j hrige Center fischte sich wichtige Rebounds und versenkte vier Freiw rfe bei vier Versuchen. Gleiches gelang Mike Gordon 25 Sekunden vor Ende zum 83:78, nachdem er zuvor die Hagener Abwehr ausgetanzt hatte, um Zeit von der Uhr zu nehmen. Der erste Wulfener Heimsieg im neuen Jahr war unter Dach und Fach.

 Hagens Trainer Kosta Filippou gratulierte dem BSV zu Sieg: "Wulfen hat in der entscheidenden Phase alles richtig gemacht." Dennoch konnte der sympathische BG-Coach auch stolz auf seine junge Mannschaft sein.

Gef hrt von Clayton Longmire und Dominik Spohr verlangte die BG dem BSV alles ab, wird mit der Leistung von Sonntag nie und nimmer mehr etwas mit dem Abstieg zu tun haben. Auch Philipp Kappenstein atmete tief durch, nachdem der Sieg  ber starke Hagener feststand: "Ich muss meiner Mannschaft ein Riesenkompliment machen. Sie hat den Ausfall von Ryon weggesteckt, hat sich zu zwei Siegen gek mpft. Das war eine sensationelle Leistung."

 Wie schon in Schalke hatten die Center einen gro en Anteil am Erfolg, auch wenn Philipp Lensing, Daniel Stagneth und Guido Buschmeier das ein oder andere entsetzte Raunen auf der Trib ne ausgel st hatten.

Als es darauf ankam, waren sie da: Stagneth bei der Aufholjagd, Lensing und Buschmeier in der Crunchtime. Alle drei punkteten zweistellig. Dieses Ziel verfehlte ein anderer nur knapp: Jan Letailleur. Der 23-J hrige musste wieder als Powerforward aushelfen, war mit 7 Rebounds zusammen mit Kapit n Lensing Wulfens bester Rebounder.

 Am kommenden Sonntag hat der BSV erneut Heimrecht. Um 18.30 Uhr gastieren die abstiegsbedrohten Lions aus M nchengladbach in der Dorstener Petrinumhalle. Hinter den Kulissen laufen beim BSV die Bem hungen auf Hochtouren, dass bis dahin Ersatz f r den verletzten Ryon Howard eingeflogen ist. Andreas Funke, beim BSV im Marketing f r die Sponsotren-Akquise zust ndig, gab ein klares Signal: "Wir m ssen personell nachlegen, bevor am 31.1. die Wechselfrist endet. Unser Dorf steht vor einer historischen Chance. Die lassen wir uns nicht durch einen gebrochenen Fu  nehmen."

 BSV: Gordon (29/1), Hummelt (4/1), Penders, Bruns (2), M ller (6), Buschmeier (10), Bakoa (3/1), Letailleur (9/1), Lensing (13) und Stagneth (11). BG: Paulsen (4), Opitz (9/1), Lungwitz, Viardo (5), Longmire (27/1), Kortmann (2), Spohr (23/3), Weber (10/1) und Fetaj.

Schiedsrichter: Mirko Sch fer (M nster), Frank Iker (Emsdetten).

Zuschauer: 265.

 

Vier Spiele in zehn Tagen / Pokalknaller am 28.1.

Auch das gab es in der Wulfener Vereinsgeschichte noch nie: Sowohl die Damen als auch die Herren des BSV stehen im Viertelfinale des WBV-Pokals und haben beide Heimrecht, jeweils gegen den aktuellen Regionalliga-Tabellenf hrer. Die Damen erwarten nach ihrem Ausw rtssieg in Euskirchen am Dienstag nun die TG Neuss, die BSV-Herren treffen auf Titelverteidiger Schwelmer Baskets.  

Nicht nur dass diese Auslosung f r beide Teams sportlich unglaublich schwer ist, auch terminlich steht der BSV vor einer Herausforderung.

Denn bis Ende Januar m ssen die Partien ausgetragen sein. Angesichts der Hallensituation in Wulfen ein schwieriges Unterfangen.

BSV-Gesch ftsf hrerin Melanie Rutke hat zusammen mit ihren Vorstandskollegen dann doch eine L sung gefunden: Die BSV-Herren erwarten die Schwelmer Baskets am Donnerstag, 28.1., um 20.15 Uhr in der Dorstener Petrinumhalle zum Pokal-Viertelfinale. Die BSV-Damen treffen dann einen Tag sp ter in der Wulfener Wittenbrinkhalle um 20.30 Uhr auf die TG Neuss.

 M glich wurden diese Terminierungen nur durch Zugest ndnisse anderer Hallennutzer. So legt der VfL Rot-Wei  Dorsten sein A-Jugend-Handballtraining mit den B-Jugendlichen zusammen, damit der BSV am Donnerstag ab 19 Uhr in die Petrinumhalle kommt. Das BSV-Dankesch n geht an VfL-Abteilungsleiter Klaus Link f r die spontane Hilfe. Denn der Pokalkn ller des Regionalliga-Tabellenf hrers beim Tabellenzweiten, eigentlich ein vorweg genommenes Finale, wollen sicherlich einige 100 Zuschauer sehen.  

Die BSV-Damen hatten urspr nglich ihr Viertelfinale am Donnerstag spielen wollen, verschieben zugunsten der Herren nun auf Freitag.

Daher muss das Training der Herren 2 am 29.1. ausfallen, die männliche U18 kann nur 60 Minuten trainieren. Und die Damen treten keine 24 Stunden sp ter in der Landesliga wieder an, beim TV Bad Driburg. Die Regionalliga-Herren haben nach dem Pokalhit gegen Schwelm zwei Tage Pause, erwarten dann am Sonntag, 31.1., die M nchengladbach Lions in der Petrinumhalle. Die BSV-Damen kommen dadurch auf vier Pflichtspiele in zw lf Tagen, die Regionalliga-Herren sogar auf vier Pflichtspiele in zehn Tagen. Das alles ist den Pokalerfolgen der BSV-Teams geschuldet, die es so noch nicht gab.

 

Wulfen stolpert zu Hause gegen den UBC

Lange Gesichter beim BSV Wulfen: Mit 82:78 (41:37) entf hrte Aufsteiger UBC M nster am Samstag zwei Punkte aus der Dorstener Petrinumhalle, in der der BSV seine Heimspiele austragen muss. Es war die erste Heimniederlage der Wulfener in der laufenden Saison und ein erheblicher D mpfer f r die Wulfener Aufstiegshoffnungen. Zwar bleibt der BSV trotz der nicht einkalkulierten Schlappe hinter dem unangefochtetenen Spitzenreiter Schwelmer Baskets Tabellenzweiter, doch das Verfolgerfeld hat nach der vierten Wulfener Niederlage wieder Lunte gerochen.  

Doch das Positive von Samstag vorweg: Unter den 537 Zuschauern in der Petrinumhalle sammelte das Deutsche Rote Kreuz auf Initiative von BSV-Vorstandsmitglied Susanne Grotehans Spenden f r die Erdbebenopfer auf Haiti. 604,43   kamen bei der Aktion zusammen, die die DRK-Ortsgruppe Wulfen aus eigenen Mitteln auf sensationelle 5604,43   aufstockte. Wulfens DRK-Chef Stephan Ricken versprach: Am Montag geht das Geld zur DRK-Zentrale nach Berlin und von dort direkt in die Krisenregion auf Haiti. Mit der gemeinsamen Aktion landeten DRK und BSV einen Volltreffer, der Entt uschungen nach sportlichen Niederlagen mehr als relativiert. 

Trotzdem sa  der Stachel nach dem 78:82 gegen M nster tief, vor allem bei BSV-Trainer Philipp Kappenstein. Er ist ein UBC-Urgestein, patzte mit seinem Team ausgerechnet gegen seinen Ex-Club. Nat rlich hatte sich die kurzfristige UBC-Neuverpflichtung bis Wulfen

herumgesprochen: Der Aufsteiger hatte unter der Woche Brice Brooks vom Zweitligisten TV Langen verpflichtet. Brroks machte bei seinem UBC-Debut auch 6 Punkte - aber es w re zu einfach, die Wulfener Niederlage damit zu begr nden. 

 Vielmehr lag der Grund f r die erste BSV-Heimpleite seit langem am BSV-Team selbst. "Ich bin zum ersten Mal in dieser Saison von meinen Spielern tief entt uscht. Wir haben so undiszipliniert gespielt", fand Kappenstein nur schwer Worte nach dem D mpfer. Es war die mit Abstand schlechteste Saisonleistung der Kappenstein-Combo. Eine indiskutable Wurfausbeute von 36 Prozent (M nster kam auf 52 Prozent) brach dem BSV das Genick. Noch einmal Kappenstein: "Wir haben 24 Mal mehr auf den Korb geworfen als der Gegner - und gewinnen das Spiel nicht. Das ist unfassbar!" Aber auch bei den Rebounds (22:29), bei der Freiwurfquote (70% zu 89%) oder der Dreierquote (26% zu 47%) war der BSV dem UBC unterlegen. Der knappe G stesieg war vollauf verdient. 

 Au er Steffen Hummelt erreichte bei den Gastgebern kein Akteur Normalform. Mike Gordon sammelte zwar 24 Punkte, hatte aber eine f r ihn undiskutable Wurfquote von 30 Prozent. Ryon Howard litt merklich noch unter der Verletzung der Vorwoche und dem fehlenden Training. Und auch bei den deutschen Spielern lief nur wenig zusammen. Dabei hatte der BSV nach einem anf nglichen R ckstand in der 6. Minute durch Mike Gordons Dreier erstmals die F hrung  bernommen (11:10), diese bis zum Ende des ersten Viertels auf 20:16 ausgebaut. 

 Als dann Center Daniel Stagneth mit seinem ersten und gleichzeitig vorletzten erfolgreichen Wurf das 22:16 erzielte (12.), war die Wulfener Basketballwelt noch in Ordnung. Doch dann brach es mal wieder  ber die instabil wirkenden Kappenstein-Sch tzlinge herein: F nf Minuten lang gelang Wulfen - au er drei Freiw rfen von Gordon - nichts mehr, M nster aber alles. 20:3 gingen diese f nf Minuten an den Gast, M nster f hrte 36:25 (17.). Nur mit viel Gl ck verk rzte der BSV durch Dreier von Hummelt und Bakoa bis zur Pause auf 37:41. 

 Doch immer, wenn der BSV das Spiel drehen wollte, hatte der UBC eine

Antwort: Gordon verk rzte per Dreier auf 43:45 (24.), Bakoa glich gar aus zum 45:45 - doch der UBC zog wieder auf 51:45 davon. Wulfen ging in der 30. Minute durch Hummelt und Gordon gar mit 56:55 in F hrung - M nster antwortete mit der Viertelsirene durch Jan Spr nkens Dreier zum 59:57. Im Schlussviertel f hrte der BSV 60:59, der UBC konterte.

Mehr als die Ausgleiche zum 62:62, 70:70 (durch den dritten

Hummelt-Dreier) oder 72:72 gelang dem BSV nicht mehr. Der b renstarke US-Spielmacher Hayden Heiber, der am Samstag von keinem Wulfener zu stoppen war, zerst rte immer wieder die Hoffnungen des BSV. Als der UBC in den letzten 60 Sekunden dann 7 von 8 Freiw rfe traf, stand der Sieger fest. 

 Katerstimmung nicht nur bei den BSV-Fans und auf der Wulfener Spielerbank, lange Gesichter auch bei den Sponsoren des BSV, die zum Sektempfang zum neuen Jahr eingeladen waren. Statt des erhofften Heimsiegs gab es die zweite Niederlage in Folge, so dass der BSV in

2010 weiter auf einen Regionalliga-Sieg wartet. Am kommenden Wochenende hat Wulfen gleich zweimal die Chance, dieses endlich zu schaffen. Am Freitag geht es zum FC Schalke 04, am Sonntag kommt die BG Hagen in die Wulfener Wittenbrinkhalle. Will der BSV das Eisen "Aufstieg in die 2. Bundesliga" weiter schmieden, m ssen da zwei Siege her. Doch die Leichtigkeit der Hinrunde ist bei den Wulfener Himmelsst rmern offensichtlich pass . Jetzt ist Charakter, Teamgeist und Siegeswille gefragt.  

 Hoffnungen ruhen dabei auch auf Neuzugang Guido Buschmeier, der Samstag nur in zivil auf der Bank sa . "Mein erstes Spiel als Wulfener hatte ich mir ganz anders vorgestellt", gab der 2,07 m gro e Center zu, der in Schalke dann erstmals das BSV-Trikot tragen wird.

Mit ihm muss die Mannschaft von Philipp Kappenstein nun eine Trotzreaktion zeigen. Denn noch hat sie es selbst in der Hand, den zweiten Tabellenplatz der Regionalliga West zu verteidigen. 

BSV: M. Gorontzi, Gordon (24/2), Hummelt (13/3), Penders, Bruns, M ller (8), Vadder, Howard (10), Bakoa (8/2), Letailleur (8), Lensing

(3) und Stagneth (4). UBC: G knil, Carduck (9), Spr nken (13/3), Arndt (2), Bohlmann (2), Cozzo (8/2), Brooks (6), Heiber (35/2), Schulze Pals, Peters (1) und Ogiermann (6). Schiedsrichter: Kai Kemna und Thomas Wuilms (beide K ln). Zuschauer: 537.

 

Guido Buschmeier verstärkt BSV

Der BSV Wulfen ist auf der Suche nach einem Ersatz f r den verletzten Center Philipp Mazur f ndig geworden. In der Endphase der Meisterschaft wird der 31-j hrige Routinier Guido Buschmeier der Kappenstein-Combo helfen, den zweiten Tabellenplatz der Regionalliga-West zu verteidigen. Zustande kam die Verpflichtung durch Trainer Philipp Kappenstein, der selbst noch zusammen mit Buschmeier f r den UBC M nster in der 2. Bundesliga auf Korbjagd gegangen war.  

Guido Buschmeier ist ein Urgestein des UBC M nster. Aus der Jugend schaffte es der Center bis in die U20-Nationalmannschaft. Drei Jahre lang spielte der 2,07 m gro e Buschmeier mit dem UBC in der 2. Bundesliga-Nord. In der Saison 01/02 brachte es Buschmeier dort auf 18,3 Punkte und 7,4 Rebounds im Schnitt. Mit ihm im Team standen damals auch die heutigen Wulfener Philipp Kappenstein (10,9 P./1,5 R.), Michael M ller (1,3 P.) und Steffen Hummelt (3,1 P.). In der folgenden Saison lief es f r Guido Buschmeier in der 2. Liga noch besser, obwohl der UBC am Ende in die Regionalliga-West abstieg: 21 Punkte und 7,7 Rebounds im Schnitt beweisen, dass es an Guido Buschmeier nicht gelegen hatte.

Mit dem BSV Wulfen verbindet Guido Buschmeier leider eines der dunkelsten Kapitel seiner langen Karriere: Am 6. Januar 2007 zog sich der UBC-Kapit n vor 800 Zuschauern in der Wulfener Gesamtschulhalle einen Kreuzbandriss zu. Bereits in der 2. Spielminute hatte sich Buschmeier damals beim Dunking das Knie verdreht. Besonders

 rgerlich: das Spiel war l ngst abgepfiffen. Das Z llner-Team (u.a. mit Rob Stearns, Brandon Cole und Luke Condill) gewann damals 102:80 und sicherte sich den Klassenerhalt, der UBC M nster musste ohne seinen Topscorer Buschmeier zur ck in die 2. Regionalliga.

Doch Guido Buschmeier feierte nach  berstandener Verletzung nochmals ein Comeback: Ende letzter Saison verhalf er in der Schlussphase der Meisterschaft dem UBC zum Titelgewinn und zum Wiederaufstieg in die 1. Regionalliga. Danach zog sich der Center zu Westfalia Kinderhaus in die Landesliga zur ck, spielte dort bis vor kurzem zusammern mit Timm Schrader, Christoph Henke oder Steffen Ro lenbroich. Nun folgt im Trikot des BSV Wulfen ein Comeback in der 1. Regionalliga. Als Backup hinter dem US-Powerforward Ryon Howard wird der Routinier den BSV unter den K rben verst rken. Ein Gl cksgriff von Trainer Philipp Kappenstein: "Guidos Erfahrung und Klasse werden uns noch einmal richtig nach vorne bringen. Ich bin ihm sehr dankbar, dass er uns in der aktuellen Situation hilft."

Guido Buschmeier hatte einige Tage  berlegt, ob er sich das "Abenteuer BSV Wulfen" zum Ende seiner Laufbahn noch antun sollen.

Doch am Ende juckte es in seinen Fingern: "Michi M ller und Hummi haben mich angerufen und mir gesagt, wie wohl sie sich in Wulfen f hlen. Und auch mein fr herer Trainer Joachim H ffmeier hat um mich geworben." Die Rolle, die Guido Buschmeier in der Kappenstein-Combo spielen soll, traut er sich problemlos zu. Fr her musste er meist 35 Minuten auf dem Feld stehen, jetzt geht es darum, von der Bank kommend der Centergarde Verschnaufpausen zu verschaffen.

Am Samstag beim Spiel gegen den UBC M nster, ausgerechnet seinen Ex-Verein, kann der 2,07-m-Riese noch nicht mitwirken. Eine Bronchitis hatte ihn lahm gelegt. Ins Training steigt er am Montag ein, am Samstag wird er aber schon in der Halle sein und in zivil auf der BSV-Bank sitzen. Beim Ausw rtsspiel in Schalke wird Buschmeier dann erstmals das BSV-Trikot tragen.

 

BSV klettert auf Rang 74 in Deutschland

Der BSV Wulfen geh rt nach einer Statistik des Deutschen Basketball Bundes (DBB) auch im Jahr 2010 zu den gr  ten 100 Basketballvereinen Deutschlands. In dem aktuell ver ffentlichten Ranking kletterte der BSV von Platz 94 um 20 Positionen auf Platz 74 - ranggleich mit dem Erstligisten TTL Bamberg. Ma gebend f r die Bewertung ist die Anzahl der vom DBB ausgestellten Teilnehmerausweise (Spielerp sse). 2009 war der BSV erstmals in der  bersicht erschienen. Aus dem Kreisgebiet Recklinghausen rangieren noch Citybasket Recklinghausen (16.), die BG Dorsten (51.) und die Hertener L wen (58.) vor dem Stadtteilclub aus dem Dorstener Norden. 

"Ich freue mich nat rlich  ber diesen 74. Platz. Aber wie jede Statistik ist auch dieses Ranking nur bedingt aussagekr ftig", erl utert der BSV-Vorsitzende Christoph Winck. Bei der Bewertung rein nach Spielerp ssen w rden Aktivit ten au erhalb des Wettkampfsportes keine Ber cksichtigung finden. "Zum Beispiel sind unsere Kindergarten-Gruppe, unsere U8, U9 und U10 oder unsere Hobbygruppen der Damen und Herren dabei nicht erfasst. Auch Wulfen Dynamite und Wulfen TNT, unsere beiden Cheerleadergruppen, haben mit DBB-Teilnehmerausweisen nicht viel zu tun, sind aber sehr wohl ein Pfund des BSV", so der Vorsitzende.  

Etwas  berraschend kommt die neuerliche Verbesserung um 15 Spielerp sse f r Winck schon, denn seit April 2009 ist der BSV aufgrund der Hallensituation in Wulfen nach dem Brand der Gesamtschulhalle erheblich eingeschr nkt in seinen Angeboten. "Der Hallenbrand hat uns in unserer Entwicklung ganz merklich gestoppt. Ab Mai 2010 wollen wir wieder wachsen", so der BSV-Chef. Vor allem im Hobby- und Senioren-Bereich sowie im Kleinkind- bzw. Mutter-Kind-Bereich will der BSV seine Angebote noch ausbauen. Mit  ber 400 Mitgliedern ist der BSV Wulfens gr  ter Sportverein. Geht es nach Christoph Winck, sind auch 500 BSV-Mitglieder keine Utopie.

Schl ssel zum Erfolg in allen Bereichen ist und bleibt eine solide Basis. 

Mit seiner ersten Herrenmannschaft steht der BSV Wulfen aktuell auf Platz 2 der Regionalliga West, einem Aufstiegsplatz zur 2. Bundesliga.

Am kommernden Samstag hat der BSV in der Dorstener Petrinumhalle, seit dem Hallenbrand in Wulfen das Ausweichquartier der Regionalliga-Korbj ger, Heimrecht gegen den Aufsteiger UBC M nster.

 ber 700 Zuschauer erwartet der Tabellenzweite am Samstag. Parallel zu einem Sektempfang f r Sponsoren werden Sch lerinnen und Sch ler der Don Bosco-Grundschule Lembeck zu Gast sein. Die Kinder der dortigen Basketball-Schul-AG, geleitet von BSV-Trainer Thomas Rademacher, laufen bei der Teamvorstellung an den H nden der Regionalliga-Cracks in die Halle ein.

 

 

Wulfen weiter auf Kurs Richtung 2. Liga

Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen halten Kurs Richtung 2.

Bundesliga. Am Samstag gewannen die Wulfener Korbj ger vor 250 Zuschauern am Ende deutlich mit 94:74 (45:39) gegen den abstiegsbedrohten BBV Hagen und verabschiedeten sich in die kurze Weihnachtspause. Schon am 5. Januar gibt es ein Wiedersehen mit dem BBV, dann im Achtelfinale des WBV-Pokals, ehe die Regionalliga-Saison am Freitag, 8. Januar, mit dem Schlagerspiel des Tabellenersten Schwelmer Baskets gegen den Tabellenzweiten BSV Wulfen weitergeht.  

Erst einmal landete der BSV aber im 7. Heimspiel seinen 7. Sieg.

Viermal hatte der "heimatlose" BSV bereits in der Dorstener Petrinumhalle gewonnen, dreimal nun in der kleinen Alt-Wulfener Wittenbrinkhalle. In Wulfen warten die Verantwortlichen auf die Beendigung der Renovierung der Gesamtschulhalle, die im April durch eine Brandstiftung komplett zerst rt worden war. Im M rz soll die Heimspielst tte des BSV wieder spielbereit sein.  

So musste gegen den BBV Hagen am Samstag die altehrw rdige Wittenbrinkhalle erneut als Heimspielst tte dienen. Und anders als beim Heimsieg vor acht Tagen gegen die SG Sechtem war die Halle wieder eine echte Festung, die Fans unterst tzten ihren BSV bedingungslos.

Schnell ging Wulfen gegen ersatzgeschw chte Hagener (ohne Hogr fer und Fiedler) in F hrung.  ber 13:7 sicherte sich die Kappenstein-Combo das erste Viertel mit 26:16. Und zum Start des zweiten Viertels, als Christoph "Kiki" Bruns f r Mike Gordon das Aufbauspiel  bernahm, machte der BSV gegen die Hagener Zonenverteidigung dort weiter, wo er im ersten Viertel aufgeh rt

hatte: mit Distanzw rfen. Zum 41:27 traf Steffen Hummelt, der wieder zu alter Wurfsicherheit zur ckgefunden hat, schon seinen vierten "Dreier". Allerdings konnten die G ste, vornehmlich durch ihren Amerikaner Marcus Ligons, bis zur Pause verk rzen: 45:39 f r Wulfen. 

Auch nach dem Wechsel hielt BBV-Coach Chris Harris an seinem Defense-Rezept fest: Zonenverteidigung. Am Ende hatte der BSV 39 Mal gegen die Hagener Zone aus der Drei-Punkte-Distanz geworfen, zw lfmal getroffen. Es reichte. Denn wirklich gef hrlich wurden die G ste dem BSV nicht mehr, auch wenn John Boticki f r den BBV am Ende immer besser scorte. Denn Philipp Kappenstein hatte mit Michael M ller wieder ein As im  rmel: "Michi" brillierte in der Hagener Zone, versenkte als kleiner Spieler f nf W rfe bei f nf Versuchen am Brett. M ller war nach der Pause nicht zu stoppen.  

Da machte es auch nichts aus, dass der foulbelastete Ryon Howard (13

Rebounds) relativ lange auf der BSV-Bank sa . Und das, obwohl mit Daniel Stagneth (Grippe) ein ganz wichtiger BSV-Center fehlte. Doch Kapit n Philipp Lensing und Philipp Mazur machten ihre Sache hervorragend, holten zusammen ebenfalls 13 Rebounds. 43:32 ging die Reboundstatistik an Wulfen. Den letzten Rebound des Spiels angelte sich der erst 16-j hrige Thorben Vadder, der in der Schlussminute seinen ersten Einsatz in der Regionalliga feierte. Und auch Ren  Penders stand die letzte Minute auf dem Feld, versenkte unter dem Jubel seines weiblichen Fanclubs einen ganz frechen Dreier aus dem Eck. 20:8 gingen die letzten f nf Minuten an Wulfen.

 BSV: Naber, Gordon (27/4), Hummelt (12/4), Penders (3/1), Bruns (6), M ller (17/1), Mazur, Howard (16/2, 13 Reb.), Bakoa (2), Letailleur (6), Lensing (5) und Vadder. BBV: Krume, Weiske, H hn (6), Reuter (7/1), Boticki (19/3), M. Gulicki (4), D. Gulicki, Ligons (29/2), Kordyaka (9) und Weihrauch. Schiedsrichter: Nils Fronda (Herten), Jochen Buschke (Bochum). Zuschauer: 250.

 

Wulfen feiert ein erfolgreiches Basketballjahr

Ein langes Basketball-Jahr neigt sich dem Ende entgegen. Für den BSV

Wulfen war es sportlich das erfolgreichste Jahr allerzeiten. Trainer

Philipp Kappenstein führte die BSV-Herren in 28 Regionalliga-Spielen

zu 22 Siegen - nur sechsmal ging der BSV als Verlierer vom Feld. Mit

WBV-Pokal und Testspielen kamen nochmals elf Siege in zwölf Spielen

hinzu. Die Kappenstein-Bilanz im Jahr 2009 liest sich dann noch

eindrucksvoller: 33 Siege in 40 Spielen.  

Ein solches Jahr muss natürlich gefeiert werden: mit den Fans, mit

den Spielern, mit dem Verein. Daher bittet der BSV nach dem

Regionalliga-Spiel am Samstagabend in der Wittenbrinkhalle gegen den

BBV Hagen (19.12., 20 Uhr) zur großen Weihnachtsparty in den

BSV-Clubraum. Natürlich soll die Stimmung richtrig gut sein, weil

zuvor auch der BBV Hagen bezwungen wurde - es wäre der 34. Sieg des

Jahres 2009 und der 15. Sieg in der laufenden Regionalliga-Saison.

Nach dem Duschen ist auch die komplette Kappenstein-Combo im Clubheim

dabei. Und sollte tatsächlich der 7. Heimsieg unter Dach und Fach

gebracht werden, hat der BSV-Vorstand 100 Liter Freibier ausgelobt.

 

Das Catering am Samstagabend übernimmt wieder einmal der

BSV-Förderverein um Stefan Duve, Sandra Penders und Martin Risthaus,

der diesmal auch vom Förderverein der Blasmusik Wulfen mit Heinz

Schrudde und Rudi Fellner unterstützt wird. Die Blasmusik baut ihren

berühmten Champignon-Stand an der Wittenbrinkhalle auf und lockt die

Besucher mit frisch gebratetenen Champignons und leckerer Sauce. Der

BSV-Förderverein reagiert mit heißem Glühwein auf die winterlichen

Temperaturen. Einem tollen Fest steht am Samstag nichts mehr im Wege.

 

Und wer noch kurzfristig ein Weihnachtsgeschenk für das kommende

Fest sucht, kann seinem/r Liebsten mit einer BSV-Dauerkarte für die

Rückrundenspiele im Jahr 2010 eine riesige Freude bereiten: Für nur

33,- € können Erwachsene (Jahrgang 1990 und älter) die letzten 7

Heimspiele der aktuellen Saison buchen (Terminänderungen

vorbehalten). Erwachsene Vereinsmitglieder zahlen nur 23,- €,

Jugendliche (Geburtsjahrgänge 1997 bis 1991) erhalten die

BSV-Rückrundenkarte für 10 €. Kinder der Jahrgänge 1998 und

jünger haben bei den BSV-Heimspielen nach wie vor freien Eintritt.

Bestellungen werden bis Montag, 21.12.2009, 09.00 Uhr unter Angabe von

Name, Anschrift und Geburtsdatum unter tickets@bsv-wulfen.de

<mailto:tickets@bsv-wulfen.de> entgegen genommen.

 

BSV landet Big Point in Bochum

Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben auf ihrem Weg in die 2. Bundesliga einen Pig Point gelandet: Mit 83:77 (51:33) gewannen die Wulfener am Sonntagabend bei den Bochum Astrostars, festigten damit ihren 2. Tabellenplatz in der Regionalliga-West. Dieser Platz berechtigt zum Aufstieg in die 2. Bundesliga. Am kommenden Samstag erwartet der BSV in der heimischen Wittenbrinkhalle den wiedererstarkten BBV Hagen, der nach zuletzt drei Siegen in Serie die Abstiegsr nge verlassen hat.  

Es war die beste erste Halbzeit dieser Saison, die die Wulfener in Bochum ablieferten. Die Gastgeber hielten bis zum 17:22 noch halbwegs mit, doch Ryon Howard mit zwei Freiw rfen und der in der ersten Halbzeit ebenfalls  berragende Michael M ller mit zwei Treffern von der Linie und einem Dreier schraubten die Wulfener F hrung bis zur Viertelpause auf 29:17. Und im zweiten Viertel setzte sich die Wulfener Dominanz auf dem Feld fort. Gest tzt auf eine b renstarke Verteidigung - unter anderem trieb Romeo Bakoa den Bochumer Amerikaner Murray schier zur Verzweifelung und meldete Howard sein US-Pendant Isreal komplett ab - baute der BSV seine F hrung von 29:21 auf 38:23 aus, erneut durch einen M ller-Dreier. Sp ter traf dann auch Christoph Bruns einen Dreier zum 47:30, Letailleur und Lensing erh hten mit Fastbreaks bis zur Pausensirene auf 51:33.  

Und auch aus den Kabinen kam der Gast besser, Jan Letailleur und dann Romeo Bakoa per Dreier und per Korbleger schraubten das Resultat auf 58:33 f r Wulfen. 70 mitgereiste BSV-Fans unter den 300 Zuschauern feierten schon den Wulfener Ausw rtssieg. Doch weit gefehlt. Denn ab dem 60:35 (25.) gelang der Kappenstein-Combo offensiv rein gar nichts mehr. Mit einem 10:0-Run verk rzten die Bochumer auf 45:60, zwei K rbe von Mike Gordon sicherten dem BSV wenigstens noch diese 15-Punkte-F hrung vor dem letzten Viertel (65:50).  

Statt die Bankspieler zu bringen, musste BSV-Trainer Philipp Kappenstein an der Seitenlinie Schwerstarbeit verrichten. Punkt f r Punkt holten die immer st rker werdenden Bochumer auf. Sebastian Niebr gge traf zwei Dreier, pl tzlich hie  es nur noch 62:70 und es waren noch mehr als f nf Minuten zu spielen. Durch Daniel Stagneth, der auch hinten wichtige Rebounds holte, Mike Gordon und Ryon Howard hielt der BSV den Vorsprung, aber Astrostars-Center Mathias Veit verk rzte dann im Alleingang auf 72:77 - eineinhalb Minuten vor dem Ende.  

Als dann auch noch Michael M ller und Philipp Lensing Nerven an der Freiwurflinie zeigten und vier Sch sse in Serie vergaben, ging das Wulfener Zittern weiter. Doch zum Gl ck fischte sich der BSV in der Defense einen Rebound nach dem n chsten. Ein Dunking von Jan Letailleur zum 83:74 zog dann einen Schlussstrich unter eine nervenaufreibende zweite Halbzeit, die der BSV 32:44 verlor.  

BSV-Trainer Philipp Kappenstein und der sportliche Leiter Volker Cornelisen strahlten nach dem Ausw rtssieg um die Wette: "Das war ein tolles Wochenende f r uns, die Siege gegen Sechtem und in Bochum waren unglaublich wichtig." Zuvor hatte der BSV seine ersten beiden Saisonniederlagen kassiert. Zw lf Spiele hat der Tabellenzweite in der Regionalliga-West jetzt noch zu bestreiten, achtmal zu Hause, nur viermal ausw rts. Wulfen hat die Chance zum Aufstieg in die 2. Bundesliga in den eigenen H nden.  

BSV: Naber, Gordon (15/1), Hummelt, Penders, Bruns (5/1), M ller (16/3), Mazur, Howard (20/2), Bakoa (7/1), Letailleur (8), Lensing (8) und Stagneth (4). Astrostars: Niebr gge (15/3), Isreal (8), Kindermann (1), Abraham (9/1), Friedrich, Feldmann, Gloger, Hardebusch (1), Murray (27/2), Kleina (4) und Veit (12). Schiedsrichter: Wolfgang Greuel (K ln), Markus Schol (Bonn). Zuschauer: 300.

 

Wulfen ist nach 84:78 gegen Sechtem wieder auf Kurs

Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben wieder ihren Kurs auf die 2. Bundesliga eingeschlagen. Nach zuletzt zwei Niederlagen gewann der BSV in der Wulfener Wittenbrinkhalle gegen den Aufsteiger SG Sechtem 84:78 (35:38) und profitierte gleichzeitig von Ausw rtsniederlagen der beiden Verfolger SVD Dortmund (78:88 in Iserlohn) und BG Dorsten (97:104 in Salzkotten). Bereits am Sonntag (18 Uhr, Rundsporthalle am Ruhrstadion) muss der BSV wieder aufs Parkett - bei den Bochum Astrostars. Die Bochumer patzten am Freitag mit 73:104 bei der BG Hagen.  

Es war ein ganz schweres St ck Arbeit, das die Wulfener vor gerade einmal 200 Zuschauern in der Wittenbrinkhalle ablieferten. Der starke Aufsteiger aus Bornheim, der von Philipp Kappensteins Ex-Trainer Dusko Milic trainiert wird, hielt die Partie lange offen. So glich der starke Amerikaner Nate Drury in der 34. Minute noch per Dreier zum 64:64 aus. Sechs Punkte vom Wulfener US-Duo Mike Gordon und Ryon Howard brachten den BSV dann mit 70:64 auf die Siegerstra e (35.).

Doch Matchwinner auf BSV-Seite war diesmal ganz eindeutig Christoph "Kiki" Bruns. Der Aufbauspieler versenkte gegen die Sechtemer Zonenverteidigung erst einen Dreier zum 73:67 (36.), legte das 75:69 nach und sorgte wenig sp ter wieder mit einem Dreier f r das vorentscheidende 82:73, eineinhalb Minuten vor Schluss.  

Es waren Zentnerlasten, die in diesem Moment von den Schultern des Wulfener Trainers Philipp Kappenstein abfielen. Die beiden Niederlagen in Dortmund und Dorsten hatten seinem Team doch mehr zugesetzt, als der Trainer gehofft hatte. Umso wichtiger war der Befreiungsschlag vor eigenem Publikum. Am Ende war es ein Sieg des Willens, ein Kraftakt des BSV. Und der Sieg war ein Ausrufezeichen hinter den Zweitliga-Ambitionen der Wulfener. Es folgen noch weitere 13 Endspiele.  

Der Start - 6:0 nach zwei Minuten - war bereits gelungen, doch der erste R ckschlag folgte fr h: Defensespezialist Mike Gordon kassierte schon in der 3. Spielminute sein zweites Foul, sa  den Rest des ersten Viertels nur noch auf der Bank. F r ihn sprang fr her als gewohnt Kiki Bruns in die Bresche. Sein erster Dreier brachte auch die Wulfener 19:16-Viertelf hrung. Doch im zweiten Viertel setzte sich die SG Sechtem schnell ab, verteidigte lange ihre F hrung. Zwar brachte ein Dreier von Romeo Bakoa in der 19. Minute mit 35:32 wieder eine Wulfener F hrung, doch zur Pause sah sich der BSV einem 35:38-R ckstand gegen ber.  

Mit dem Publikum im R cken blies der BSV zur Aufholjagd, die allerdings mit vier vergebenen Howard-Freiw rfen in Serie mehr als stotternd begann. Doch sp testens als Gordon in der 24. Minute zwei Dreier hintereinander zum 48:41 versenkte, war allen in der Haller

deutlich: Der BSV will diesen Sieg. Auch wenn die Zonendeckung, immer wieder mit eingestreuter Pressdeckung, der Kappenstein-Combo nicht so recht schmeckte: Durch die verbesserte Trefferquote nach der Pause wurde der ersehnte Erfolg unter Dach und Fach gebracht. Neben Kiki Bruns sorgte auch Jan Letailleur im Schlussviertel f r wichtige Wulfener Punkte. Einmal mehr  berragend in der Verteidigung agierte Ryon Howard, der den Sechtemer US-Star Phil Sellers bei elf Punkten hielt.  

Die vom BSV-Scouting-Team mit Frank, Dominik und Patrick D sdieker erstellte Spielstatistik wies am Ende aus, dass beide Teams nahezu auf dem gleichen Level agiert hatten. Doch nach 40 Minuten z hlt der Punktestand. Und der lautete 84:78 f r den Tabellenzweiten BSV Wulfen. Dieser Platz berechtigt zum Aufstieg in die 2. Liga, diesen Platz will Wulfen mit allen Mitteln verteidigen. 

BSV: Naber, Gordon (25/3), Hummelt, Penders, Bruns (13/3), M ller (7/1), Diederich, Howard (14/1), Bakoa (3/1), Letailleur (10), Lensing (8) und Stagneth (4). SGS: Methner, Lesser (4), Piszczek, Mertz (2), Sellers (11), Drury (19/3), von Heydebrand (3/1), Walbr hl (9/1), Gl ckner (7) und Br ggemann (23/3). Schiedsrichter: Markus Fleischer (Meerbusch), Michael Gro mann (Duisburg). Zuschauer: 204.

 

BSV kassiert Derbypleite in der Verlängerung

Spannender kann ein Derby kaum sein. Nach Verl ngerung verlor der BSV Wulfen beim Lokalrivalen BG Dorsten mit 73:79 (67:67, 36:34) und kassierte damit seine zweite Saisonniederlage. Zwar pr sentierte sich der Tabellenzweite beim Verfolger und Nachbarn im Vergleich zur Niederlage in der Vorwoche in Dortmund stark verbessert, doch letztlich verschenkte der BSV auch diesmal den m glichen Sieg. Drei Minuten vor Ende der regul ren Spieltzeit hatte Wulfen noch 64:56 vorne gelegen.  

"Die Niederlage ist  rgerlich, aber wir k nnen damit umgehen", res mierte BSV-Trainer Philipp Kappenstein nach den dramatischen Minuten in der mit 1000 Zuschauern nahezu ausverkauften Juliushalle.

Immerhin hat Wulfen den Direktvergleich mit der BG verteidigt und hat immer noch weitere zwei Siege Vorsprung auf das Verfolger-Duo SVD Dortmund und BG Dorsten. Wulfen hat nun am kommenden Wochenende gleich zweimal die M glichkeit zur Wiedergutmachung: Der BSV erwartet am Doppel-Spieltag am Freitag die SG Sechtem in der kleinen Wittenbrinkhalle, muss dann am Sonntag zu den Bochum Astrostars.  

Im Derby erwischte der BSV den besseren Start, f hrte nach zwei Dreiern von Mike Gordon mit 10:4. Doch in der Folgezeit kontrollierte Gastgeber Dorsten mit einem starken Gerrit Budde den Rebound (14:9 im ersten Viertel) und hatte seine beste Phase bei einem 10:0-Run bis zum 18:12. Doch unter dem Jubel der rot-wei en Schlachtenbummler k mpfte sich Wulfen bis zur Viertelsirene wieder auf 18:20 heran. Im zweiten Viertel zog die BG erneut leicht davon, lag schon 34:27 in F hrung.

Doch mit einer 9:0-Serie drehte der Tabellenzweite, der das Hinspiel

94:79 gewonnen hatte, das Spiel und ging mit einer knappen 36:34-F hrung in die Pause.  

Auch nach dem Wechsel blieb die Begegnung vor allem von der Verteidigung gepr gt, die Kontrahenten schenkten sich auf dem Feld keinen Zentimeter. Die F hrungen wechselten, vor dem Schlussabschnitt lag der BSV noch 54:53 vorne. Und als es so aussah, als sollte die Kappenstein-Combo wie im Hinspiel das Spiel im Schlussviertel gewinnen, kam alles anders.  

64:56 f hrte Wulfen, nur noch 180 Sekunden waren zu spielen. Doch wie schon im Heimspiel gegen den BBV Hagen k mpften sich die Dorstener in die Begegnung zur ck. Chris Brown traf zwei wichtige W rfe, Wulfen vergab in der Offense hingegen zu einfache B lle. Der Dreier von Mike Gordon zum 67:64 - die BG hatte durch einen 8:0-Run zum 64:64 ausgeglichen - war in den letzten drei Minuten aus Wulfener Sicht einfach zu wenig. Ein einziger Korb mehr in dieser Phase, Wulfen h tte den Derbysieg in der Tasche gehabt. Und anders als in Grevenbroich, als Ryon Howard im letzten Angriff den BSV-Sieg sicherte, ging diesmal der letzte Wurf des amerikanischen Powerforwards vorbei. Denn Wulfen hatte in der regul ren Spielzeit noch zehn Sekunden f r den siegbringenden Wurf.  

So kam es anders. In der Verl ngerung stolperten die Dorstener nicht mehr  ber ihre katastrophale Freiwurf-Quote von nur 52 Prozent. Sie feierten stattdessen den ersten Regionalliga-Derbysieg seit f nf Jahren. Wie vor einem Jahr im Pokal-Achtelfinale ben tigte die BG aber erneut die Verl ngerung, um Wulfen in der Juliushalle in die Knie zu zwingen. Den Wulfenern fehlten am Samstag Treffer aus der Distanz (nur 19 % von der Dreier-Linie).  

In den drei noch ausstehenden Spielen bis Weihnachten m chte der BSV seine Ambitionen auf den m glichen Zweitliga-Aufstieg unterstreichen, zwei Heimsiege gegen Sechtem und den BBV Hagen w ren dazu notwendig.

Dass die Verfolger Dortmund, Dorsten und Grevenbroich hinter dem BSV lauern, l sst die Kappenstein-Combo kalt. "Wir haben einen sch nen Vorsprung, den wollen wir verteidigen", sagt der erst 30-j hrige Wulfener Trainer.  

BSV: Naber, Gordon (25/3), Hummelt, Penders, Bruns, M ller (10), Gorontzi, Howard (21/1), Bakoa (2), Letailleur (4/1), Lensing (5) und Stagneth (6). BG: Cohen (18/2), Awlakpui (7), Pelaj, Kemper, Budde (4), Neugebauer (2), Chlebna, Spettmann, K hlborn, Brown (27/2) und Rathjen (7/1). Schiedsrichter: Michael Giesler (Ennepetal), Nadeesh Kattur (Oberhausen). Zuschauer: 1000.

 

Do it once again

Derbytime in Dorsten! Wenn der BSV Wulfen und die BG Dorsten am kommenden Samstag um 20 Uhr zum Lokalderby in der Holsterhausener Juliushalle antreten, dann m ssen sie eines gewiss nicht f rchten:

Fehlende Aufmerksamkeit. Denn die Duelle der beiden Regionalliga-Schwergewichte haben stets einen gewissen Volksfestcharakter, begleitet von einem f r hiesige Verh ltnisse gro en Medienaufgebot. Auch diesmal k nnen es durchaus wieder an die 1.000 Fans werden, die dem so prestigetr chtigen Spiel den richtigen Rahmen geben wollen. In der Hauptrolle stehen sich zwei hochmotivierte Teams gegen ber, die der  brigen Liga an diesem Abend definitiv die Schau stehlen werden. Das war nicht nur im Hinspiel so, das der BSV mit 94:79 letztlich noch deutlich f r sich entscheiden konnte. Wieder einmal, wie man seit der in 2005 begonnenen Serie pragmatisch bilanzieren muss.  

Doch genug der einleitenden Worte: Der BSV Wulfen hat am vergangenen Samstag - nach einem Saison-Traumstart - im 13. Spiel die erste Saison-Niederlage hinnehmen m ssen. Angesichts des Leistungsabfalls in Dortmund hat BSV-Coach Philipp Kappenstein unter der Woche deutliche Worte an seine Mannen gerichtet: "Wir haben in Dortmund einige eklatante Fehler gemacht. Die haben wir aufgearbeitet.

Nat rlich aber war in diesem Spiel nicht alles schlecht. In der ersten Halbzeit haben wir eigentlich noch gut umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Und ich sp re, dass diese Niederlage die Mannschaft nochmal richtig gepushed hat, es im Lokalderby wieder entschieden besser zu machen!". Ein Ausfall droht Center Philipp Mazur, der sich schon seit l ngerer Zeit mit Fu problemen rumplagt. 

Die BG Dorsten kann zumindest in eigener Halle noch eine saubere Weste vorweisen, auch wenn das Team von Alois Buschmann insgesamt bereits 5 Niederlagen verkraften musste. Der hochkar tig besetzte Kader des Derby-Gastgebers hat zuletzt immer besser funktioniert und sich inzwischen im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Philipp Kappenstein  ber den Gegner: "Wir wissen nat rlich, dass sie eine gute Mannschaft haben, die uns schon im Hinspiel lange Zeit gro e Probleme bereitet hat und beispielsweise starke Fast-Breaks spielt.

Auch ein Chris Brown hat sich im Laufe der Hinrunde immer mehr gesteigert. Auf der anderen Seite kennen wir ihre Spielweise gut und sind top vorbereitet. Wenn wir umsetzen, was wir besprochen haben, werden wir mehr als nur dagegen halten. Es ist f r uns ein sehr wichtiges Spiel und wir wissen um die Bedeutung f r s Umfeld. Wir wollen uns den Derbysieg holen!". 

Allen Fans wird geraten fr hzeitig an der Juliushalle zu erscheinen.

Da diesmal weniger Tickets in den Vorverkauf gegangen sind, k nnte der Andrang an der Abendkasse gro  sein. Der BSV Wulfen freut sich auf ein faires Lokal-Derby!

 

BSV verliert in Dortmund Spiel und Tabellenfuehrung

Im 13. Spiel hat es den BSV Wulfen erwischt: Die Basketballer aus dem Norden Dorstens kassierten am letzten Hinrunden-Spieltag mit 72:86(42:36) beim SVD Dortmund ihre erste Saisonniederlage. Damit verlor der BSV eine Woche vor dem mit Spannung erwarteten Lokalderby bei der BG Dorsten auch seine Tabellenf hrung an die nun punktgleichen Schwelmer Baskets. Die Entscheidung  ber die Herbstmeisterschaft f llt aber erst am Karnevalssamstag: Am 13. Februar holt der BSV sein Heimspiel gegen Schwelm nach - ein echtes Endspiel um den inoffiziellen Halbzeit-Titel. Und ein Spiel um zwei wichtige Punkte im Kampf um den Aufstieg in die 2. Bundesliga-Nord. Noch hat das Verfolger-Trio Grevenbroich, Dortmund und Dorsten drei Siege R ckstand auf das Spitzen-Duo Schwelm und Wulfen.  

In Dortmund verschenkte der BSV f rmlich den 13. Sieg in Serie. Denn in der ersten Halbzeit hatte das Team von Philipp Kappenstein die Gastgeber sicher im Griff. Unter dem Jubel der 200 mitgereisten Schlachtenbummler in rot-wei  startete der BSV furios. 9:0 hie  es nach drei Minuten, 15:6 nach sechs Minuten.  berragend agierte in der Anfangsphase BSV-Kapit n Philipp Lensing, der da bereits 8 Punkte markiert hatte. Ein Dreier von Mike Gordon bedeutete die 27:19-Viertelf hrung aus Wulfener Sicht.  

Doch dann folgte das Viertel, in dem die Kappenstein-Combo den Sieg im Br gmann-Block liegen lie . In der 18. Minute f hrte der BSV 39:29 und hatte vielfache M glichkeiten, den Sack schon vor der Pause zuzumachen. Doch auch die einfachsten Korbleger wurden versiebt - Daniel Stagneth, Jan Letaileeur oder Romeo Bakoa lie en wichtige Z hler liegen, auch Philipp Mazur und Steffen Hummelt an der Freiwurflinie. Statt zur Halbzeit mit 15 oder gar 20 Punkten zu f hren, verk rzte der SVD zur Pause auf 36:42.  

Und nach dem Seitenwechsel kippte innerhalb weniger Zeigerumdrehungen das Spiel. Die Radegast-Truppe startete furios, ging in der 24. Minute

47:44 in F hrung, urpl tzlich war Wulfen im Hintertreffen und unter Zugzwang. Doch es ging nahezu ausschlie lich etwas  ber das US-Duo Mike Gordon und Ryon Howard - die deutschen Spieler im roten Trikot tauchten kollektiv ab. Das reichte f r st rker werdende Dortmunder nicht. Joey Henley, den die BSV-Verteidigung vor der Pause bei 5 Punkten gehalten hatte, machte nun unter dem BSV-Korb, was er wollte.

Und auch Deandre Byrd, auch vor der Pause bei 5 Punkten, drehte trotz herausragender Bewachung von Romeo Bakoa m chtig auf.  Der BSV hatte nur noch wenige Lebenszeichen. Howard und Gordon verk rzten von 52:59 auf 58:59, doch Isermann konterte mit einem Dreier zur 62:58-Viertelf hrung. Bakoa glich per Dreier zum 68:68

(34.) aus, doch Bohnenkamp und Henley antworteten. Wulfen konnte nicht mehr in F hrung gehen, rannte permanent einem R ckstand hinterher.

Drei K rbe in Folge von Byrd zum 80:70 in der 38. Minute - nur unterbrochen von einer letzten verzweifelten Auszeit Philipp Kappensteins - entschieden dann das Match zugunsten des SVD Dortmund.

Wulfen hatte nach dem starken ersten Viertel nur noch 10 "deutsche"

Punkte erzielt, die Rebounds mit 25:35 verloren, aus der nahezu gleichen Anzahl von W rfen aus dem Feld 11 K rbe weniger als der SVD gemacht. Dortmund war im Endeffekt am Samstag einfach besser und gewann verdient. Der BSV hatte Halbzeit zwei mit 30:50 verloren - die schlechteste Saisonleistung.  

Der SVD kann nun stolz darauf sein, als erster Club in dieser Saison den BSV Wulfen geschlagen und den Spitzenreiter gest rzt zu haben.

Der BSV Wulfen ist aber zurecht stolz auf eine (fast) blitzsaubere Hinrunde mit 12 Siegen und nur einer Niederlage. Am kommenden Samstag steht die n chste H rtepr fung an - im Lokalderby bei den zu Hause noch ungeschlagenen Dorstenern, die sich auch noch Hoffnungen auf einen Aufstiegsplatz in die 2. Bundesliga machen. Gegen die BG hat der BSV seit  ber f nf Jahren kein Regionalliga-Spiel mehr verloren - eine Serie wird also am Samstag auf jeden Fall rei en.

 

BSV: Naber, Gordon (29/1), Hummelt (2), Penders, Bruns, M ller (1), Mazur, Howard (20/2), Bakoa (5/1), Letailleur (2), Lensing (10) und Stagneth (3). SVD: Fuhrmann, Sch nborn (12), Byrd (19), Hansmeier, Behrends (13/3), Isermann (7/1), F rst (7/1), Henley (22), Bals, Bohnekamp (6) und Keller. Schiedsrichter: Thorsten Schaar (K ln), Markus Schol (Bonn). Zuschauer: 400.

 

BSV feiert am Ende seinen höchsten Saisonsieg

Der BSV Wulfen hat mit einem erst am Ende deutlichen 87:62 (39:35)-Heimsieg  ber den Tabellenvorletzten TSVE Bielefeld seine Tabellenf hrung in der Regionalliga-West verteidigt. Letztlich war es dann doch noch der h chste Saisonsieg des BSV. Die Wulfener Korbj ger feierten damit ihren 12. Sieg im 12. Spiel, haben inzwischen schon vier Siege Vorsprung auf die Nicht-Aufstiegspl tze zur 2. Bundesliga. Hinter dem BSV und dem Tabellenzweiten Schwelmer Baskets lauert ein punktgleiches Quartett mit Iserlohn, Dortmund, Dorsten und Grevenbroich, das jeweils schon mit f nf Niederlagen belastet ist. In der Regionalliga stehen f r den Spitzenreiter aus Wulfen nun zwei schwere Ausw rtsspiele in Dortmund (28.11.) und zum R ckrunden-Start in Dorsten (5.12.) an. Sein n chstes Ausw rtsspiel bestreitet der BSV aber bereits am heutigen Sonntag: Um 18 Uhr in der 3. Runde des WBV-Pokals beim TuS Blau-Wei  K nigsdorf in Frechen (18 Uhr).  

Selbst BSV-Trainer Philipp Kappenstein musste zugeben, dass der Heimsieg  ber den TSVE Bielefeld am Ende etwas zu hoch ausgefallen war. Lange Zeit m hte sich der Tabellenf hrer gegen den Au enseiter aus Ostwestfalen. Das erste Viertel gab der BSV mit 16:19 ab, nach 15 Minuten stand es 26:26 unentschieden, zur Pause hatte Wulfen sich knapp abgesetzt - 39:35. "Ich hatte genau so ein Spiel bef rchtet", analysierte Kappenstein nach den 40 Minuten. Bielefeld soielte befreit auf, Wulfen tat sich mit der Favoritenb rde schwer. Zudem fehlte mit Steffen Hummelt ein Leistungstr ger der Kappenstein-Combo, f r den der erst 17-j hrige Thorben Vadder in den Kader r ckte und am Ende seine ersten zwei Regionalliga-Minuten absolvierte.

Die gut 300 BSV-Fans in der Petrinumhalle - trotz Tabellenf hrung Saison-Minuskulisse f r den Wulfener Club in seinem Dorstener Ausweichdomizil - hofften nach der Pause auf den Wulfener Befreiuungsschlag. Zuletzt war das dritte Viertel immer daer Parade-Abschnitt der W lfe. Diesmal war es die Gala von Bielefelds Kapit n Emre Ats r. Der traf aus allen Lagen, hielt den Gast fast im Alleingang auf Schlagdistanz. In der 25. Minute f hrte der TSVE pl tzlich 47:46. Doch bis zur Viertelsirene konterte Wulfen. Mike Gordons Steal mit anschlie endem Dunking zum 58:61 oder der Offensivrebound und Korberfolg von BSV-Kapit n Philipp Lensing mit der Sirene zum 61:51 riss die Wulfener Anh nger von den Sitzen.Lensing war am Samstag der Faktor im Wulfener Spiel, der BSV-Kapit n spielt seit Wochen in bestechender Form.  

Und es sollte noch besser kommen, denn Bielefeld hatte im letzten Viertel nichts mehr zuzusetzen. Von 68:58 (35.) startete der BSV einen 11:0-Run zum 79:58 und die Partie war entschieden. Keine 120 Sekunden brauchte das Kappenstein-Team f r diesen Lauf, der seinen Abschluss in einem Dreier des  berragenden Christoph "Kiki" Bruns zum 77:58 und einem Alley-Hoop-Dunking von Ryon Howard auf Gordon-Zuspiel zum 79:58 fand. In den Schlussminuten blieb dem BSV Zeit zum Schaulaufen.

Geburtstagskind Ren  Penders bereitete sich zu seinem 21. Wiegenfest selbst das gr  te Geschenk: per Dreier erh hte das Wulfener Eigengew chs auf 87:60. Und auch 2-m-Youngster Thorben Vadder durfte unter dem Jubel der Zuschauer noch zwei Minuten mitwirken, ein sch ner Abschluss f r das BSV-Talent vom Prozessionsweg.

 Wulfen setzte damit seine beeindruckende Serie fort: Der 12. Sieg im 12. Regionalliga-Spiel - der Aufstieg in die 2. Bundesliga ist l ngst schon ein Thema im Norden Dorstens. Die letzte Wulfener Pflichtspiel-Niederlage ist inzwischen ein halbes Jahr her - am Freitag, den 13., im M rz 2009 geschah das in Iserlohn. Die volle BSV-Konzentration geht nun in Richtung SVD Dortmund. Die Derner sind am kommenden Samstag Gastgeber des BSV, die Rivalen kennen sich aus vielen Pokalfinal- und Regionalliga-Schlachten. Mindestens 100 rot-wei e Schlachtenbummler werden ihr Team zum Br gmann-Block in der Dortmunder Innenstadt begleiten. Denn ab jetzt gibt es f r den BSV Wulfen noch 16 Endspiele auf dem Weg in die 2. Bundesliga.  

BSV: Naber (1), Gordon (27/3), Vadder, Penders (3/1), Bruns (12/4), M ller (4), Mazur (2), Howard (18), Bakoa (1), Letailleur (5/1), Lensing (14) und Stagneth. TSVE: Behrens (3), Marinchik (12), M ller (2), Richter (6), Mankowski (6), Kehler (2), Twesmann, Kutkuhn, Osipovitch (9/1), Ats r (21/2) und Rust (1). Schiedsrichter: Jochen Buschke (Bochum), Michael Giesler (Ennepetal). Zuschauer: 317.

 

 

 

Vorverkauf für Bielefeld-Spiel gestartet

Elf Siege in elf Spielen, Spitzenreiter der Regionalliga-West - die Basketball-Euphorie in Wulfen erreicht neue Dimensionen. Noch nie ist eine Wulfener Basketballmannschaft so erfolgreich in die 1.Regionalliga gestartet. Und am kommenden Samstag hat das Team von BSV-Trainer Philipp Kappenstein endlich wieder Heimvorteil.

 Am 21. November erwartet der BSV um 20 Uhr den Tabellenvorletzte TSVE Bielefeld in der Dorstener Petrinumhalle. F r dieses Spiel gibt es Eintrittskarten im Vorverkauf: in der B ckerei Br ninghoff an der Potmere, in der Volksbank-Niederlassung am Kleinen Ring, in der Post-Agentur Krewerth an der D lmener Stra e und im Gemeinschaftshaus in Barkenberg. Erwachsene zahlen 6  , Jugendliche (Jg. 97 bis 91) m ssen 2   entrichten. Kinder haben freien Eintritt. Mit der Eintrittskarte kann die Buslinie 208 ab 17 Uhr und bis Mitternacht kostenlos genutzt werden. Denn weiterhin kann der BSV seine eigentliche Heimspielst tte, die Gesamtschulhalle Wulfen, wegen der Brandstiftung nicht nutzen und muss in die Dorstener Petrinumhalle ausweichen.

 BSV-Co-Trainer Joachim H ffmeier warnt vor den Ostwestfalen, auch wenn sie mit nur zwei Siegen im Tabellenkeller stehen. "Auch wenn wir jetzt elf Spiele in Folge gewonnen haben: Wir sind nicht unbesiegbar.

Gerade gegen Au enseiter m ssen wir h llisch aufpassen." Die BSV-Fans, die in den beiden letzten Ausw rtsspielen in Iserlohn und Grevenbroich die Mannschaft zum Erfolg getragen hatten, skandieren inzwischen nach jedem Erfolg "unbesiegbar" in Richtung Kappenstein-Combo. Auch am Samstag nach dem Spiel gegen die Bielefeld Dolphins soll das so sein.

 F r den BSV-Vorsitzenden Christoph Winck f llt am Samstag eine weitere Vorentscheidung: "Bis auf die Regionalliga hat der gesamte WBV-Bereich spielfrei. Wenn am Samstag die Petrinumhalle nicht richtig gut gef llt ist, brauchen wir  ber den Basketball-Standort Dorsten nicht l nger nachzudenken." Die Wulfener leiden weiterhin unter den Folgen der Brandstiftung der Gesamtschulhalle. An einem solchen Termin und angesichts der Tabellensituation w ren in die Gesamtschulhalle sicherlich 600 Basketball-Fans gekommen. Am Samstag zeigt sich, ob Wulfen hinter seinem BSV steht und den Weg nach Dorsten mitgeht und ob Basketball-Fans aus dem Dorstener Stadtgebiet zu BSV-Spielen gelockt werden k nnen. Immerhin blickt der Dorfverein aus dem Norden der Lippestadt als Tabellenf hrer der Regionalliga Richtung 2.Bundesliga-Nord.

 

Howard schiesst Wulfen zum 11. Sieg

Mit einem spektakul ren Drei-Punkte-Treffer in allerletzter Sekunde schoss der US-Amerikanwer Ryon Howard den BSV Wulfen zum elften Sieg im elften Spiel. Mit 76:73 (33:44) gewannen die Wulfener am Sonntag bei Verfolger Gerevenbroich Elephants. Es war schon der siebte Ausw rtssieg des Spitzenreiters. Verlustpunktfrei stehen die Wulfener weiterhin an der Spitze der Regionalliga West und nehmen langsam aber sicher Kurs auf die 2. Bundesliga. Am kommenden Samstag erwartet der Tabellenf hrer das Schlusslicht TSVE Bielefeld in der Dorstener Petrinumhalle (21.11., 20 Uhr) - denn in Wulfen steht die Gesamtschulhalle nach der Brandstiftung im April immer noch nicht zur Verf gung. 

 Ryon Howard fasste sich in  der Schluss-Sekunde ein Herz  und entschied die Partie

 Eine Woche nach dem Ausw rtssieg beim Konkurrenten Noma Iserlohn landeten die Sch tzlinge von Erfolgstrainer Philipp Kappenstein den n chsten "Big Point". Neben den anderen Rivalen hat nun auch Grevenbroich schon f nf Niederlagen auf dem Konto. Gleiches gilt seit Sonntag auch f r Schakle 04. Souver n nehmen aktuell die Schwelmer Baskets und der BSV Wulfen die Aufstiegspl tze zur 2. Liga Nord ein.

H rtester Verfolger ist inzwischen der SVD Dortmund, der zum Hinrunden-Abschluss am 28. November den BSV Wulfen im Br gmann-Block erwartet.  

Anders als in Iserlohn vor einer Woche ging der Start in Grevenbroich aus BSV-Sicht ganz m chtig "in die Hose". 9:0 f hrten die Elephanten nach knapp drei Minuten, Kappenstein nahm seine erste Auszeit. Nun hielt Wulfen zwar mit, doch die Gastgeber verteidigten ihren Vorsprung bis zur Viertelsirene (25:17). Wulfen verteidigte nicht aggressiv genug, gestattete den Grevenbroichern zu viele zweite Chancen beim Rebound. Und die Wulfener Offensive verhedderte sich allzu oft in de Verteidigung der Elephants.  

Mit seinem Dreier blies Steffen Hummelt zum Auftakt des zweiten Viertels zur Aufholjagd, doch die entpuppte sich als Rohrkrepierer.

Zwei Freiw rfe von Timo Verwimp bedeuteten in der 16. Minute beim

39:24 die h chste Grevenbroicher F hrung. Der wieder einmal blendend aufgelegte Michael M ller, Center-Routinier Daniel Stagneth und US-Aufbauspieler Mike Gordon verk rzten bis zur Pause wenigstens auf 33:44.  

In der Halbzeit baute BSV-Trainer Kappenstein zusammen mit Assistent Joachim H ffmeier und Teammanager Volker Cornelisen sein Team wieder auf. Den BSV-Fans - wieder hatten knapp 100 Schlachtenbummler den BSV zum Ausw rtsspiel begleitet - sprach ein anderer Zuschauer Mut zu:

Ahmad Smith. Der letztj hrige BSV-Pointguard, inzwischen mit den Hertener L wen ungeschlagen in der ProB, besuchte das Spiel seines Ex-Clubs und orakelte: "You will win!"  

Dass es dann tats chlich so kam, lag einmal mehr an der  berragenden Wulfener Verteidigung. Wie vor einer Woche gegen Iserlohn lie en die Wulfener im dritten Viertel nur 7 Punkte der Gastgeber zu. 18:7 ging der Spielabschnitt an Wulfen, beim 51:51 war vor dem Schlussviertel wieder alles offen. Zwar f hrten die Gastgeber dort nach einem Ergen-Dreier nochmals 59:55 (34.), doch bis zur 38.Minute drehte die Kappenstein-Combo den Spie  um, ging unter dem Jubel der rot-wei en Fans 67:61 in F hrung (38.).  

Es folgte ein Krimi. Verwimp gleicht per Dreier zum 67:67 aus, BSV-Kapit n Lensing besorgt die neuerliche Wulfener F hrung zum 69:67. Diese gleicht Brian Graves zum 69:69, ehe ein Dreier von Mike Gordon 55 Sekunden vor Ende zum 72:69 f r Wulfen einen ersten Nadelstich bedeuten. Gordon legt an der Freiwurflinie zum 73:71 nach, doch f nf Sekunden vor Schluss gleicht erneut Graves zum 73:73 aus.

Graves war nach der Pause mit 8 Punkten einziger US-Faktor im Grevenbroicher Spiel, obwohl er sich an der Verteidigung von Romeo Bakoa, Michael M ller und Christoph Bruns fast die Z hne ausbiss.

Graves blieb von der 22. bis zur 38. Minute ohne Korberfolg. Schlimmer traf es Christopher Cayole: Der Grevenbroicher US-Powerforward war nach der Pause bei Ryon Howard & Co. abgemeldet, blieb ohne einziges P nktchen.  

Geistesgegenw rtig nimmt BSV-Trainer Kappenstein beim letzten Elephants-Korb durch Graves seine letzte Auszeit. Das bringt f nf Sekunden vor Ende Einwurf an der Mittellinie. Und Kappensteins Sch tzlinge setzen genau das Spielsystem um, das ihnen der Trainer in der Auszeit aufs Taktikboard gezeichnet hatte. Der Ball kommt von Mike Gordon, der gedoppelt wird, zu Ryon Howard. Freistehend setzt der Powerforward den Drei-Punkte-Schuss an und versenkt ihn fast mit der Schlusssirene zum 76:73 f r Wulfen. W hrend die enthusiastisch feiernden BSV-Fans schon das Spielfeld st rmen und den siebten Ausw rtssieg feiern, zeigt das Kampfgericht an: Noch 0,3 Sekunden sind zu spielen. Den Gastgebern bleibt nach einer weiteren Auszeit ein Verzweifelungswurf, der die Verl ngerung gebracht h tte aber nur noch an den Ring des Wulfener Korbes tropft.  

Der Rest ist  berschwenglicher Jubel in Rot-Wei . Der BSV hat den Angriff der Schwelmer Baskets auf die Tabellenspitze abgewehrt, bleibt ungeschlagener Spitzenreiter. Das Wulfener Basketball-M rchen geht mindestens bis zur n chsten Woche weiter. Dann ist Bielefeld zu Gast in der Dorstener Petrinumhalle. Eine gute Gelegenheit f r alle Basketball-Fans, dem Spitzenzeiter der Regionalliga-West die Ehre zu erweisen.  

 Mannschaft und Fans bejubeln den sensationellen Sieg in der Sporthalle Gustorf

 BSV: Naber, Gordon (23/3), Hummelt (3/1), Penders, Bruns, M ller (12), Mazur, Howard (16/1), Bakoa (2), Letailleur (4), Lensing (7) und Stagneth (9). BSG: Fabian (6), Zivanovic, Schreiber (2), L. Welling (12), Verwimp (17/3), Ergen (5/1), Bellscheidt, Kruchen, Twiehoff (4), Graves (14/1) und Cayole (13/1). Schiedsrichter: G nter Br kelmann (Dortmund), Stefan Kremer (Wuppertal). Zuschauer: 500.

 

BSV setzt seine Siegesserie in Iserlohn fort

Der BSV Wulfen bleibt die Mannschaft der Stunde in der 1.Basketball-Regionalliga. Am Samstag st rmten die Korbj ger aus dem Norden Dorstens zusammen mit fast 200 Schlachtenbummlern den Iserlohner Hemberg, entführten mit 87:77 (45:39) bei Verfolger Noma Iserlohn zwei Punkte und feierten den zehnten Sieg im zehnten Spiel.

Ungeschlagen stehen die "Wölfe" von Erfolgstrainer Philipp Kappenstein weiterhin an der Spitze der Regionalliga West.  

"Man hatte uns nachgesagt, wir stehen nur an der Tabellenspitze, weil wir noch keinen schweren Gegner hatten. Ich denke, wir haben hier und heute eine Antwort darauf gegeben", diktierte Philipp Kappenstein nach dem Spiel in die Blocks der Journalisten. Der 30-J hrige war zurecht stolz auf die Leistung seines Teams, die der Trainer als die beste Saisonleistung einstufte. "Wir waren punktgenau topfit und heute optimal vorbereitet. Ich denke, das hat jeder in der Halle gesehen", meinte der BSV-Trainer. Wulfen hatte seinen Verfolger phasenweise vorgeführt und demontiert. 72:46 hatte der BSV schon geführt, war im Schlussviertel aber etwas zu nachlässig angesichts des großen Vorsprungs.  

Für Schmunzeln sorgte im Wulfener Lager, dass die Verfolger weiter flei ig Punkte lassen. Der BSV f gte den Iserlohnern bereits die vierte Saisonniederlage bei. Gleiches tat der Tabellenzweite Schwelmer Baskets dem SVD Dortmund an, obwohl die Derner zur Pause schon 52:36 gegen Schwelm gef hrt hatten. Und auch die Grevenbroich Elephants patzten beim 81:83 vor eigenem Publikum gegen den FC Schalke 04.

Grevenbroich ist Wulfens n chster Gegner, wieder ausw rts. Denn am kommenden Doppel-Spieltag (Freitag/Sonntag) hat der BSV erst spielfrei und tritt dann am Sonntag um 16 Uhr in Grevenbroich an. Nach dem 6.

Ausw rtssieg f hrt die Kappenstein-Combo mit breiter Brust und wei er Weste in die Gro sporthalle Gustorf - und mit vier Siegen Vorsprung auf den ersten Nichtaufstiegsplatz zur 2. Bundesliga.  

Zweitliga-reif war die Vorstellung des BSV in Iserlohn. Von Beginn an war das Team voll da. Bis zum 19:11 in der 5. Minute hatte die gesamte Wulfener Starting Five getroffen: Howard, Gordon, Letailleur, M ller und Lensing. Und auch die Bankspieler f gten sich nahtlos ein, allen voran Routinier Daniel Stagneth. Der 31-j hrige Center erlebt seinen dritten Fr hling, reboundet stark, punktet und verteidigt mit viel Masse.  bertroffen wurde Staggy am Samstag aber noch von Philipp Lensing. Der BSV-Kapit n machte eine  berragende Partie, war vor allem dann pr sent, wenn das Team seinen Anf hrer brauchte - in der Schlussphase.  

Ein einziges Mal f hrte Gastegeber Iserlohn gegen den BSV - beim

35:33 in der 17. Minute. Da hatte Wulfens US-Forward Ryon Howard mit zwei Fouls belastet zehn Minuten am St ck auf der Bank gesessen. Doch als "Howie" aufs Feld zur ckkehrte, spr hte er vor Spielfreude. Bis zur Pausensirene machte Howard alle Wulfener Punkte - 12 innerhalb von drei Minuten. Der BSV holte sich die F hrung zur ck, ging mit einem 45:39-Vorsprung in die Kabine.  

Der Vorsprung blieb bis zur 25. Minute beim 51:46 fast unver ndert.

Dann leitete ein Howard-Freiwurf die wohl besten f nf Minuten der 40-j hrigen Wulfener Vereinsgeschichte ein: Mike Gordon bedient Philipp Lensing mit einem Traumpass zum 54:46. Jan Letailleur trifft einen Dreier zum 57:46 - Iserlohn nimmt eine Auszeit. Doch die Wulfener Lawine ist nicht mehr aufzuhalten. Als Daniel Stagneth fast mit der Viertelsirene zum 72:46 abstaubt, hat der BSV innerhalb von f nf Minuten in Iserlohn einen 21:0-Run hingelegt. Die Partie war faktisch entschieden, Wulfen hatte das dritte Viertel 27:7 dominiert und Noma Iserlohn demontiert..  

Auf den R ngen war der Jubel der fast 200 mitgereisten BSV-Schlachtenbummler nicht mehr zu toppen. Doch irgendwie muss sich diese Feierlaune aufs Spielfeld  bertragen haben, denn pl tzlich wurde das Kappenstein-Team zu nachl ssig. Im Angriff lief nichts mehr zusammen, die Iserlohner trafen pl tzlich wieder. Als die G ste-F hrung gut vier Minuten vor Schluss auf 74:62 geschmolzen war, sprach Kappenstein in einer Auszeit ein Machtwort. Schnell wuchs der Vorsprung wieder auf 17 Punkte an, der 6. Ausw rtssieg war eingefahren. Ob der BSV aber tats chlich wie von den Fans gesungen "unbesiegbar" ist, k nnte schon der n chste Sonntag in Grevenbroich zeigen.  

In Iserlohn hat Wulfen auf jeden Fall eine Duftmarke gesetzt. Ryon Howard war offensiv sogar erfolgreicher als Iserlohns Superstar Frank Benson. Mike Gordon f hrte geschickt Regie und traf, wenn es notwendig war. Das Center-Trio Lensing/Stagneth/Mazur steuerte 27 Punkte zum Sieg bei. Die Fl gelspieler rackerten hart in der Verteidigung, hatten offensiv diesmal in Jan Letailleur ihren Besten.

Doch auf dem Fl gel ist der BSV gar nicht auszurechnen - auch Michael M ller, Steffen Hummelt, Romeo Bakoa oder Christoph Bruns sind immer f r zweistellige Punktausbeuten zu haben. Das schafften am Samstag mit Gordon, Howord, Lensing, Letailleur und Stagneth gleich f nf Akteure - beim Gegner nur die erwarteten Benson, Woody und Janzen.

Kappensteins Rechnung war aufgegangen.

BSV: Naber, Gordon (20/2), Hummelt (3/1), Bruns, M ller (2), Mazur (2), Howard (24/3), Bakoa, Letailleur (11/1), Lensing (15) und Stagneth (10). Noma: Shirvan (6), Jozefiak (9/1), Dahmen (n.g.), Poerschke (2), Janke (n.g.), Isenberg (n.g.), Bencker (n.g.), Janzen (17/3), Ioannidis (5/1), Woody (15/1), Benson (23/1) und Rostek (n.g.). Schiedsrichter: Bastian B nsch (M nster), Frank Iker (Emsdetten). Zuschauer: 600.

 

 Ein paar Prozent extra freisetzen

Unserer 1. Herrenmannschaft steht am kommenden Sonnabend die wohl schwierigste Aufgabe der bisherigen Saison bevor. Mit den Iserlohn Kangaroos wartet der aktuell Viertplatzierte der 1. Regionalliga West (19:30 Uhr, Hemberghalle, Immermannstr.7). Zwar haben die Kangaroos im Unterschied zu dem noch ungeschlagenen BSV Wulfen bereits 3 Niederlagen hinnehmen müssen, jedoch fehlte den Sauerländern beispielsweise in Münster und gegen Schwelm auch Top-Spieler Frank Benson, der jüngst beim überzeugenden 105:87 bei der BG Hagen wieder dabei war und auch gegen den BSV auflaufen wird. 

In Wulfen bricht derweil Philipp Kappenstein mit seinem Team alle Rekorde: Auch wenn einige Spiele letztlich noch eng wurden, so hat der BSV doch im Stile einer echten Spitzenmannschaft alle Partien für sich entscheiden können und das soll auch möglichst an diesem Wochenende wieder so sein. Auf die Fans hat sich dieser Hype längst übertragen. So kamen zuletzt selbst zu einem Sonntags-Spiel im benachbarten Dorsten nahezu 500 Zuschauer und haben sich für das "echte" Auswärtsspiel in Iserlohn schon 150 - 200 Anhänger in Rot-Weiss angekündigt. Der Rahmen für ein echtes Spitzenspiel sollte also stimmen. 

Philipp Kappenstein, ein Drehbuch-Autor würde den November aus unserer Sicht vielleicht als "Die Wochen der Wahrheit" verfilmen. Von einigen Seiten war zu hören, der BSV Wulfen habe ja bislang noch gegen kein wirkliches Spitzenteam antreten müssen...?   

Philipp: "Wir freuen uns sehr auf die kommenden Spiele! Im Gegensatz zu unseren Gegnern können wir völlig befreit an diese Spiele herangehen. Die Kommentare aus dem Umfeld bestimmter Mannschaften brauchen uns nicht zu kümmern, jede dieser Mannschaften hat schon 3 Niederlagen und mindestens ein Spiel gegen Mannschaften verloren, die wir geschlagen haben. Der Schlüssel zu einer erfolgreichen Saison ist Konstanz, und die haben wir bis jetzt bewiesen!" 

Iserlohn gehört neben Schwelm und Grevenbroich zu unserem direkten Verfolgerfeld und hat zuletzt mit einem deutlichen Sieg bei der BG Hagen auf sich aufmerksam gemacht. Verrätst Du uns wie dieser Gegner, der in eigener Halle spielen wird, zu knacken ist? 

Philipp: "Iserlohn hat eine sehr starke Mannschaft mit guten Offensivspielern wie Benson, Woody, Janzen und Shirvan, dazu viele talentierte junge Spieler. In Iserlohn wird sehr gute Arbeit geleistet, sie gehören zu den besten 4 Mannschaften der Liga. Sie müssen gegen uns gewinnen um den Anschluss nicht zu verlieren und werden hoch motiviert sein. Wir sind gut vorbereitet und wissen was auf uns zukommt. Es kann losgehen!"

Romeo Bakoa (Knieverl.) und Steffen Hummelt (Infekt) waren zuletzt angeschlagen. Wie ist die aktuelle personelle Situation in Eurem Kader?  

Philipp: "Hummi hat sich am Wochenende den Rücken verletzt, hat aber gestern wieder trainiert. Auch Romeo kann wieder trainieren und wird dabei sein, das ist unglaublich wichtig für uns!"  

Kann man so ein bevorstehendes Spitzenspiel auch schon unter der Woche im Training regelrecht spüren? 

Philipp: "Die Mannschaft ist hochmotiviert und konzentriert. Das ist aber bei uns jede Woche so, sonst könnten wir nicht erfolgreich sein. Wir trainieren sehr intensiv auf jedes einzelne Spiel hin, auch Salzkotten war in der neuen Besetzung für uns somit ein Spitzenspiel!"
 
Zwei Fanbusse sind bereits ausgebucht, insgesamt werden Euch mindestens 150 BSV-Fans in Iserlohn unterstützen. Sind es speziell solche Spiele, für die man Woche für Woche hart arbeitet?
 

Philipp: "Das ist wirklich unglaublich und für uns eine echte Belohnung! Bessere Unterstützung als in Wulfen kann man sich nicht wünschen! Das motiviert natürlich zusätzlich und zeigt, dass so langsam eine echte Euphoriewele ins Laufen kommt. Genau dafür betreiben wir alle einen solchen Aufwand und durch die Unterstützung werden bei jedem Spieler ein paar Prozent extra freigesetzt. Wir freuen uns auf Samstag und wollen den Fans einen Erfolg schenken!"

 

BSV zittert sich zum 88:84 über Salzkotten

Der Tabellenführer wankte, aber er fiel nicht:

Regionalliga-Spitzenreiter BSV Wulfen hat mit einem erzitterten 88:84 (49:35)-Heimsieg  ber die Benslips Baskets Salzkotten seine wei e Weste verteidigt. Mit dem 9. Sieg im 9. Spiel verteidigte der BSV Wulfen am Sonntagabend vor 481 Zuschauern in der Dorstener Petrinumhalle auch seinen Drei-Punkte-Vorsprung auf jene Tabellenpl tze, die nicht mehr zum Aufstieg in die 2. Bundesliga berechtigen. Am kommenden Samstag kommt es nun zum Topspiel in

Iserlohn: Der ungeschlagene Tabellenführer reist zum Verfolger, unterstützt von wahrscheinlich 200 BSV-Fans. Zwei Fanbusse sind bereits ausgebucht.  

Dabei hatte der Tabellenführer das Spiel gegen Salzkotten über weite Strecken unter Kontrolle. Zwar erwischte das Team von Trainerfuchs Martin Kr ger den besseren Start, führte nach zweieinhalb Minuten mit 7:0. Doch Wulfen ließ  sich nicht aus der Ruhe bringen. Steffen Hummelt, der selbst jahrelang in Salzkotten gespielt hatte, traf per Dreier zum 10:11 (5.), an der Freiwurflinie drehte Wulfen dann die Begegnung und ging 17:14 in F hrung. Das 19:14, ein Alley-Hoop von Ryon Howard auf Pass von Mike Gordon, riss dann die Zuschauer von den Sitzen. 21:16 hieß  es nach den ersten zehn Minuten.

Auch im zweiten Viertel kontrollierte der BSV das Geschehen. In der 18. Minute versenkte Christoph "Kiki" Bruns einen Dreier zum 47:29. Es sollte die höchste Führung der Gastgeber im gesamten Spiel gewesen sein. Mit 49:35 ging es in die Halbzeit.  

Doch irgendwie m ssen die Wulfener ihre Konzentration in der Kabine gelassen haben. Pl tzlich trafen die G ste ihre gefürchteten Dreier. Der  berragende Matthias Finke versenkte einen dieser Distanzwürfe zum 57:51 (27.). Wie aus dem Nichts war Salzkotten wieder in Schlagdistanz. Doch diesmal konterte der Spitzenreiter noch cool: Müller, Bruns und nochmal der  berragende Michael Müller erh hten wieder auf 64:52 vor dem letzten Viertel.

 Bis dahin war auch BSV-Trainer Philipp Kappenstein mit der Leistung seines Teams zufrieden. Doch das zeigte dann im Schlussabschnitt Nerven. Salzkotten traf weiterhin unm gliche W rfe, verk rzte durch den Amerikaner deMaestri auf 60:65 (33.), durch Lars Wendt auf 68:72 (36.), durch den nicht zu stoppenden Matthias Finke auf 75:78 (38.) oder erneut Lars Wendt auf 84:86 Sekunden vor dem Abpfiff. Zu diesem Zeitpunkt sa  deMaestri schon mit f nf Fouls auf der Bank - das letzte Foul (33.) war sehr umstritten, Martin Krüger haderte mit dieser Entscheidung.

Aber auch ohne ihren zweiten Amerikaner blieben die Benslips Baskets dran. Doch umbiegen konnten sie das nunmehr dramatische Match nicht mehr. Zu sicher war der BSV an der Freiwurflinie.  überragend präsentierte sich dort Flügelspieler Michael Müller: 18 Mal trat "Michi" an, 17 Mal versenkte er. Immer wieder war der BSV-Neuzugang beim Zug zum Korb nur durch Fouls zu stoppen.  

Ein Kompliment erhielt nach dem Spiel der TV Salzkotten für die beherzte Leistung. Fast hätte das Team von Martin Krüger, der auf Center Karsten Kanne hatte verzichten m ssen, ein schon verlorenes Spiel noch gedreht - durch unbeschwerte Spielweise. Auf der anderen Seite lastete die Favoritenbürde im Schlussviertel schwer auf den Wulfener Schultern. Aber dass der BSV ein solch knappes Match dann auch gewinnt, tr gt zur Reife des Spitzenreiters bei. Trainer Kappenstein meinte dann auch: "Salzkotten hat eine starke Mannschaft, deren Amerikaner wir sicher im Griff hatten. Aber 30 gute Minuten reichen nicht. Allerdings fehlte uns der verletzte Romeo Bakoa. Gegen ihn hätte Matthias Finke keine 30 Punkte gemacht."  

So feierten am Ende die BSV-Fans den Spitzenreiter, der wie schon vor Wochenfrist in M nchengladbach nicht gl nzte, aber siegte. Und darauf kommt es letztlich an. Ins Ausw rtsspiel bei Noma Iserlohn geht der BSV Wulfen nun vollkommen befreit. Unter Druck stehen da nur die Gastgeber, die schon drei Niederlagen auf ihrem Konto haben und sich eine vierte nicht erlauben d rfen.

 

BSV: Naber, Gordon (12/2), Hummelt (3/1), Penders, Bruns (8/1), M ller (24/1), Mazur (4), Howard (24/1), Bakoa, Letailleur (7/1), Lensing (6) und Stagneth. BBS: deMaestri (14/4), Wenningkamp (5/1), Span (7/1), L.Wendt (13/4), Eikerling, Finke (30/3), M hring (4), Tusek (7/1), O. Wendt (4) und L hers. Schiedsrichter: Wolfgang Greuel

(Z lpich) und Dirk Hoffmann (Aachen). Zuschauer: 481.

 

 

Wir können jede Mannschaft schlagen

Acht Spiele, acht Siege - nie ist der BSV Wulfen glanzvoller in die Regionalliga-Saison gestartet. Der BSV-Vorsitzende Christoph Winck im Gespräch:  

Der BSV Wulfen steht nach dem 9. Spieltag ungeschlagen auf dem 1.Tabellenplatz. Laufen die Planungen für die 2. Bundesliga schon an?  

Christoph Winck: In der letzten Saison sind wir mit sechs Siegen in Folge gestartet, lagen an der Spitze. Am Ende waren wir Vierter. Trainer und Mannschaft sollen weiterhin von Spiel zu Spiel schauen. Danach sehen wir weiter.

 Aber es steigen nach dieser Saison zwei Regionalliga-Vereine in die ProB auf, die dann in Nord- und Südgruppe geteilt ist. Ein Thema f r den BSV?  

Christoph Winck: In der letzten Saison haben wir nicht einmal einen Lizenzantrag für die 2. Liga gestellt, weil die bundesweit spielende 2. Liga für uns keinen Sinn machte. Die Nord-/Südteilung ist schon interessanter. Wenn wir Weihnachten, also nach 19 von 30 Spieltagen, immer noch auf einem Aufstiegsplatz stehen, machen wir uns mehr Gedanken als heute. Der Spielplan will es so, dass wir in 2010 von unseren elf Regionalliga-Spielen sieben zu Hause haben, alle Titelfavoriten kommen dann noch nach Wulfen bzw. nach Dorsten in die Petrinumhalle.  

Ist Weihnachten nicht ein bisschen spät für den Start der Zweitliga-Planung?  

Christoph Winck: Anders formuliert: Jetzt ist es noch zu früh. Der BSV Wulfen ist ein bodenständiger Verein mit verantwortungsvollen Leuten im Vorstand. Wenn es soweit ist, werden wir vorbereitet sein.

Aber wenn wir jetzt die nächsten drei super-schweren Ligaspiele verlieren, machen wir uns zum Gespött der Szene.

Die nächsten drei Gegner heißen Salzkotten, Iserlohn und Grevenbroich. Alles Vereine, die schon viele Jahre in der 2. Liga gespielt haben, oder?  

Christoph Winck: Das stimmt. Und wir haben bisher allenfalls davon geträumt... Spaß beiseite. Danach kommen mit Dortmund und im Januar Schwelm auch noch Gegner, die schon in der 1. Liga standen. Aber wir können wie im letzten Jahr gegen jedes Team der Liga gewinnen.

Allerdings auch gegen jedes Team ausrutschen. Die Liga ist ausgeglichener denn je, jeder kann jeden schlagen. Ich glaube dabei fest an unsere Mannschaft. Wir haben sie zusammengestellt, um an der Spitze mitzuspielen. Bislang klappt das. Und ich glaube auch, dass sie Sonntag gegen Salzkotten eine Siegchance hat. Ich setze auf unser tolles Publikum, auch in Dorsten.

 

 BSV arbeitet sich zum 8. Sieg im 8. Spiel

Die Basketballer des BSV Wulfen haben ihren Startrekord auf acht Siege in acht Spielen ausgebaut, landeten mit dem 75:69 (39:33)-Sieg bei den Mönchengladbach Lions bereits ihren fünften Auswärtssieg der Saison. Es war für die Kappenstein-Combo das erwartet schwere Stück Arbeit, doch Wulfen hat mit diesem achten Sieg seine Tabellenführung in der 1. Regionalliga ausgebaut.  

"Hauptsache gewonnen!" - BSV-Trainer Philipp Kappenstein machte einen Haken hinter die Partie in der Gladbacher Jahnhalle. Denn der Blick geht nach vorne: Am kommenden Sonntag, also zu Allerheiligen, erwartet der BSV Wulfen um 18 Uhr die wiedererstarkten Benslips Baskets aus Salzkotten in der Dorstener Petrinumhalle. Aktuell hat der BSV Wulfen drei Siege Vorsprung auf den ersten Nicht-Aufstiegsplatz in die 2.

Bundesliga. Das soll möglichst auch am kommenden Sonntag so sein.

Denn nach dieser Saison steigen bekanntlich mindestens zwei Vereine aus der Regionalliga-West in die 2. Liga auf. 

In Mönchengladbach lag Wulfen im ersten Viertel nahezu komplett in Rückstand. Die Lions präsentierten sich wesentlich bissiger als vor Wochenfrist bei ihrer Niederlage in Dorsten. 15:14 lagen die Gastgeber in der 9. Minute noch in Führung, ehe der starke Daniel Stagneth und Romeo Bakoa jeweils an der Freiwurflinie sowie Ryon Howard mit einem Feldkorb den BSV 20:15 in Führung brachten. Nach einem ausgeglichenen zweiten Viertel hatte sich an diesem Abstand bis zum 39:33-Pausenstand für Wulfen kaum etwas geändert.  

Als Mitte des dritten Viertels die Mönchengladbacher nur einen von acht Freiwürfen trafen, nutzte der BSV diese Lions-Schwäche, um auf 53:43 (28.) wegzuziehen. Als dann auch noch der alles  überragende US-Powerforward Ryon Howard mit drei Dreiern in 90 Sekunden das Resultat auf 64:49 für Wulfen schraubte, jubelten die 70 mitgereisten BSV-Schlachtenbummler in der Jahnhalle. Der Wulfener Anhang hatte stimmungstechnisch wieder einmal auch in fremder Halle das Kommando übernommen.  

Unmittelbar nach der letzten Viertelpause erhöhte der diesmal nicht in Topform spielende US-Spielmacher Mike Gordon auf 66:49. Angesichts einer 17-Punkte-Führung sollte für den Tabellenführer eigentlich nichts mehr anbrennen. Doch BSV-Trainer Philipp Kappenstein musste dann mitansehen, wie seine Schützlinge einige dumme Entscheidungen trafen. Punkt für Punkt schmolz der Vorsprung, beim 66:71 in der 39.

Minute hatten die Lions zwölf Punkte wettgemacht.  

Glück hatte der BSV, dass zu diesem Zeitpunkt der starke Amerikaner Hoover mit f nf Fouls auf der Gladbacher Bank saß  (35.). So war die Wulfener Freiwurfschwäche in den letzten Minuten nicht mehr dramatisch, als der BSV nur zwei von acht Versuchen von der Linie traf. Nach Howards Korb zum 75:66 war die Partie gelaufen. Allerdings waren 11 Punkte im Schlussviertel, darunter nur drei Feldkörbe, eines Spitzenreiters nicht würdig. Doch es reichte zum Sieg. Gegen Salzkotten muss sich der BSV aber gehörig steigern, will er auch das 9. Spiel in Folge siegreich bestehen.  

BSV: Naber, Gordon (11), Hummelt (3), Penders, Bruns, M ller (2), Mazur, Howard (26/3), Bakoa (2), Letailleur (10/2), Lensing (8) und Stagneth (13/1). Lions: Polat, Skibba (8), Hoover (17/3), Manikuna (5), List, Krausen (21/1), Bonzelett (1), Freeman (1), Nolden und Byrd (16). Schiedsrichter: Stefan Koudela (Rheinbach), Daniel Corts (Hennef). Zuschauer: 150

 

 BSV verlegt Heimspiel auf Allerheiligen

Der BSV Wulfen hat sein nächstes Heimspiel in der 1.Basketball-Regionalliga um einen Tag nach hinten verlegt. Statt am Samstag, 31.10., 20 Uhr, erwartet der Regionalliga-Tabellenf hrer die Benslips Baskets Salzkotten nun an Allerheiligen, 1.11., 18 Uhr, in der Sporthalle des Gymnasium Petrinum auf Maria-Lindenhof in Dorsten.  

Am 31.10. finden in der Petrinumhalle bis zum Abend Handballspiele des VfL Rot-Wei  Dorsten statt, so dass eine Verlegung auf den Sonntag für den BSV sinnvoll war. Ein Dank geht an den Spielgegner aus Salzkotten und die Regionalliga-Spielleitung, die der Verlegung auf Wunsch des BSV zustimmten. Einlass in die Petrinumhalle wird ab 17 Uhr sein. Der BSV rechnet angesichts der sportlichen Erfolgswelle mit einer vollen Halle gegen den Dauerrivalen aus Salzkotten, der in der vergangenen Saison in Wulfen gewinnen konnte. Der Vorverkauf für das Spiel beginnt am Freitag. Tickets gibt es in der B ckerei Br ninghoff, Zur Potmere, in Alt-Wulfen. Die Tickets gelten auch als Busfahrkarte für die Linie 208.  

Zuvor muss der BSV allerdings am Sonntag bei den M nchengladbah Lions seine "weiße Weste" verteidigen. Nach sieben Siegen in sieben Spielen steht nun bereits das fünfte Auswärtsspiel für die Kappenstein-Combo an. Spielbeginn in der Gladbacher Jahnhalle ist am Sonntag um 17 Uhr. Wulfens sportlicher Leiter Volkker Cornelisen beobachtete die Lions vor einer Woche bei ihrer Niederlage in Dorsten.

Das Spiel der Schützlinge von US-Trainer Robert Shephard ist zugeschnitten auf den 2,10 m gero en Kapit n Peter Krausen, die beiden Amerikaner John Byrd und Maurice Hoover, den inzwischen 40-jährigen Deutsch-Amerikaner Derrek Freeman sowie den deutschen Drei-Punkte-Spezialisten David Skibba. 

Beim BSV sind Daniel Stagneth und Bastian Naber wuieder gesund und im Training. Die Fu verletzung von Christoph Bruns klingt langsam ab, auch er trainiert bereits wieder. Das Dienstag-Training verpasste Kapit n Philipp Lensing nach einer Zahn-OP. Die Wulfener hoffen in Gladbach auf den achten Sieg im achten Spiel, um an Allerheiligen als Spitzenreiter die Benslips Baskets Salzkotten zu empfangen. "Der Termin am Feiertag ist sehr attraktiv, da auch der Amateurfu ball pausiert. Wir rechnen am 1.11. gegen Salzkotten mit 600 Zuschauern", sagt BSV-Vorsitzender Christoph Winck.

 

Fanbus nach Iserlohn

Der BSV Wulfen wird am 7. November einen Fanbus zum Spiel bei NOMA Iserlohn einsetzen. Die Abfahrt ist für 17:30 Uhr vorgesehen (werden notfalls kurz auf die Bundesliga-TV-Gucker warten), Höhe Landmarkt Mergen an der B58 in Wulfen. Der Fahrpreis hängt von der Auslastung ab, wird aber in etwa 9 Euro betragen. Da bereits zahlreiche Anmeldungen vorliegen, solltet Ihr Euch so früh wie möglich in unserem Fan-Forum: www.bsv-brett.de <http://www.bsv-brett.de/>  oder per mail: <mailto: <script language=> melden. Möglicherweise werden wir zu diesem Spiel auch zwei Busse einsetzen, sofern es die Anmelde-Liste hergibt.  

Ein Dank sei an dieser Stelle von Philipp Kappenstein und Team an die mehr als 100 Fans weitergereicht, die am vergangenen Samstag zum Erfolg des Auswärtsspiels in Hagen beigetragen haben.

 

BSV mit Pflichtsieg im WBV-Pokal

Der WBV-Pokalsieger von 1991 und 2004 hat wie erwartet die 3. Runde des WBV-Pokals erreicht. Keine 24 Stunden nach der vielumjubelten Eroberung der Regionalliga-Tabellenspitze durch den 86:64-Heimsieg über den Zweitliga-Absteiger FC Schalke 04 gewann der BSV Wulfen mit 125:89 (60:54) beim Oberligisten BG Kamp-Lintfort.

Das schwere Spiel am Samstag abend steckte dem BSV scheinbar noch in den Knochen. Eine Halbzeit lang tat sich der BSV am Niederrhein schwer. Die recht lasche Wulfener Verteidigung nutzten die Gastgeber zum "Spiel ihres Lebens". Die BGL traf aus allen Lagen, Wulfen führte zur Pause nur mit 60:54. Nach der Pause zog das Kappenstein-Team aber das Tempo an, setzte sich ab. Michael Möller war es vorbehalten, das Ergebnis im Schlussviertel dreistellig zu gestalten. Mit einer 94:71-Führung war der BSV ins letzte Viertel gegangen. Die BG Kamp-Lintfort musste fast die komplette zweite Halbzeit ohne Trainerin Steffi Müller auskommen. Wie am Samstag Hubert Beck flog der BGL-Coach mit dem zweiten technischen Foul aus der Halle. Gegen Kamp-Lintforter Spieler gab es vier weitere "Ts".

Nachdem die BSV-Damen am Freitag mit einem 88:32-Sieg beim Kreisligisten Adler Bottrop ins WBV-Pokal-Achtelfinale eingezogen waren, stehen die BSV-Herren nun in der 3. Runde. Diese wird zwischen dem 16. und 22. November gespielt, also wenn der BSV seine Regionalliga-Auswärts-Brocken in Iserlohn und Grevenbroich hinter sich hat.

Nach dem Doppel-Spieltag hat Philipp Kappenstein seinem Team für Montag trainingsfrei gegeben. Auf das schwere Spiel bei der BG Hagen bereitet sich der BSV dann Dienstag, Donnerstag und Freitag vor.

BSV: Naber (4), Gordon (15), Hummelt (8/1), Penders (2), Bruns (15/2), Möller (15), Mazur (10), Howard (21), Bakoa (11), Letailleur (6/1), Lensing (6) und Stagneth (6).

 

BSV Wulfen erobert die Tabellenspitze der Regionalliga

Der BSV Wulfen hat die Tabellenspitze der 1. Basketball-Regionalliga im Handstreich genommen. Der ungefährdete 86:64 (45:33)-Heimsieg über Zweitliga-Absteiger FC Schalke 04 ist für den BSV der sechste Sieg im sechsten Spiel. Da der bisherige Tabellenführer Noma Iserlohn (ohne Frank Benson) im Spitzenspiel mit 60:80 gegen die Schwelmer Baskets verlor, grüßt nun der BSV vom Platz an der Sonne. 

Gegen Schalke standen in den letzten Minuten nahezu alle Zuschauer auf ihren Sitzen, um den neuen Regionalliga-Tabellenführer zu feiern.

Als ausgerechnet Center Daniel Stagneth, mit 31 Jahren der Älteste im BSV-Team, einen Dreier zum 86:64-Endstand im Schalker Korb versenkte, gab es kein Halten mehr. 40 Minuten lang hatte das Team von Philipp Kappenstein das Spiel dominiert. Der Trainer sprach am Ende auch von der besten Saisonleistung seiner Mannschaft: "Wir haben keine Schwächephase gezeigt, wir haben 40 Minuten das hohe Niveau gehalten." 

Es fing auch gut an für den BSV. 12:2 führte Wulfen nach vier, 25:15 nach zehn Minuten. Freude bereitete vor allem, wie lustvoll die Wulfener ihre Korberfolge herausgespielt hatten. Auch im zweiten Viertel hatten die Schalker ihre beste Phase zur Mitte des Spielabschnitts, als sie von 23:35 auf 29:35 verkürzten. Doch dann schwächte sich der S04 selbst.

Giovanni Palopoli kassierte innerhalb weniger Minuten fünf Fouls. Der Gastgeber zog an der Freiwurflinie auf 43:29 davon, lag zur Pause noch 45:33 vorne. 

Und wie schon so oft in dieser Saison legte der BSV mit einem bärenstarken dritten Viertel den Grundstein zum Sieg. Die Wulfener Verteidigung um Center Philipp Mazur ließ geschlagene fünf Minuten keinen einzigen Gelsenkirchener Korb zu. In der 25. Minute leuchtete ein 53:33 von der Anzeigetafel, die Vorentscheidung war gefallen.

Philipp Kappenstein betrieb nun ein munteres Wechselspiel, ließ seinen kompletten 12er-Kader zum Zug kommen. Das spiegelte sich am Ende auch in der Punktverteilung: neben den BSV-Amerikanern kam lediglich Michael Möller noch auf eine zweistellige Ausbeute. Ein Zeichen für die Tiefe des Wulfener Kaders. 

Schalke-Trainer Hubert Beck zollte Wulfens Ryon Howard ein großes Lob, der defensiv wie offensiv mit seinen Rebounds die Bretter dominierte.

BSV-Trainer Philipp Kappenstein war mit seinen Gedanken aber schon bei den nächsten Spielen. Bereits Sonntag um 18 Uhr geht es im WBV-Pokal zum Oberligisten BG Kamp-Lintfort. Und am Samstag dann zur Verteidigung der Tabellenspitze - mit Fan-Unterstützung - nach Hagen. "Das wird unser schwerstes Saisonspiel", sagt Kappenstein und erinnert sich ungern an den Januar zurück, als er in der Vorsaison mit seinem Team bei der BG Hagen gestolpert war. Sieben Siege in sieben Spielen - das wäre neuer Startrekord in der 40-jährigen Vereinsgeschichte des BSV.

BSV: Naber (1), Gordon (14/1), Hummelt (8/1), Penders, Bruns (7/2), Möller (10), Mazur (2), Howard (19), Bakoa (3/1), Letailleur (7/1), Lensing (7), Stagneth (8/1). S04: Rawert, Rust (15/3), Schröder, Schneider, Beck, Fields (18), Tandy (19/1), Palopoli (2), Lehmann, Günther (10/1), Horstmann und Doll. Schiedsrichter: Mirko Schäfer (Münster), Stefan Kremer (Wuppertal).

Zuschauer: 523.

 

Erneut doppelter Einsatz

Erneut stehen die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen vor einem doppelten Einsatz. Diesmal muss die Kappenstein-Combo zwei Spiele innerhalb von 24 Stunden bestreiten: Am Samstag in der Regionalliga zu Hause gegen Schalke 04, am Sonntag im Pokal beim Oberligusten BG Kamp-Lintfort.

Romeo Bakoa plagen  Hüftprobleme  

Klare Priorität hat natürlich das Punktspiel gegen den Zweitliga-Absteiger Schalke 04. Die Königsblauen rangieren nach drei Siegen und drei Niederlagen auf dem 4. Tabellenplatz. Nach dem freiwilligen Rückzug aus der ProA in die Regionalliga hat sich das Team komplett gewandelt. Neben den zwei starken Amerikanern Tandy und Fields stehen eine ganze Reihe Zweitliga-erfahrener Spieler im Kader.

Philipp Günther (früher Hagen und Osnabrück), Tim Doll, André Schröder (beide Essen) und Benjamin Rust (früher Hagen und Schwelm) sind absolute Hochkaräter. Der frühere Hertener und Waltroper Kevin Lehmann hat ebenfalls in die Spur zurückgefunden, traf zuletzt wieder seine gefürchteten Dreier. 

Der BSV möchte natürlich den Heimvorteil in der Petrinumhalle nutzen und den Startrekord der vergangenen Saison mit 6 Siegen in Folge einstellen. Dabei hofft Trainer Philipp Kappenstein wieder auf die Unterstützung der Fans, die in Münster am Sonntag dem Team ganz fantastisch den Rücken gestärkt haben.

Froh ist man beim BSV, dass das wichtige WM-Qualifikationsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft in Moskau bereits um 17 Uhr beginnt, so dass die BSV-Fans nach Spielende der Löw-Elf alle Zeit haben, zur Petrinumhalle zu kommen (Spielbeginn: 20 Uhr). Auch mit der Buslinie

208 ist das wieder kostenlos möglich, soweit Zuschauer im Besitz einer Saisonkarte bzw. einer im Vorverkauf erworbenen Eintrittskarte sind. 

Sorgenfalten hat BSV-Trainer Philipp Kappenstein, der am Montag selbst krank war und beim Training vom sportlichen Leiter Volker Cornelisen vertreten worden ist, weil einige seiner Akteure angeschlagen sind. Christoph Bruns ist in Münster umgeknickt, konnte diese Woche noch nicht trainieren. Romeo Bakoa, der "Held" aus dem Münsteraner Schlussviertel, hat Hüftprobleme und wurde Dienstag noch von Teamarzt Dr. Stefan Tisborn behandelt. Um gegen die starken Schalker bestehen zu können, muss am Samstag aber alles stimmen beim

BSV: die Spieler müssen 100-prozentig fit sein und die Unterstützung von den Rängen muss da sein. In der Halbzeitpause wird es eine Neuauflage des "BSV-Fan-Contest" geben, den der amtierende "Fan des Jahres" Tarik Shaheen von "Forza Wulfen" eröffnen wird.

Erst nach dem Schalke-Spiel blickt Kappenstein auf das Pokalspiel beim Oberligisten BG Kamp-Lintfort. Der zwei Klassen tiefer angesiedelte Club ist immer noch ungeschlagen, darf vom BSV nicht unterschätzt werden. Sicherlich wird Kappenstein am Sonntag um 18 Uhr seinen Bankspielern viel Spielzeiten geben. Dennoch muss die 3. Runde des WBV-Pokals erreicht werden.

 

Fanbus zur BG Hagen

Der BSV Wulfen setzt am Samstag den 17.10. einen Fanbus zum Auswärtsspiel bei der BG Hagen ein. Abfahrt ist pünktlich um 19 Uhr in Höhe Landmarkt Mergen an der B58 in Wulfen. Der Fahrpeis richtet sich nach der Anzahl der Mitfahrer und wird bei guter Auslastung 8 Euro betragen. Getränke sind an Bord erhältlich.

Gespielt wird an diesem Tag übrigens in der Bundesliga-Halle von Phönix Hagen. Der Eintrittspreis in Hagen ist noch nicht bekannt. Es wird dringend um Voranmeldung für den Bus gebeten! Das erledigt Ihr entweder in unserem Fan-Forum (www.bsv-brett.de) oder schreibt eine mail an fanbus@bsv-wulfen.de. Alle Anmeldungen werden als verbindlich angesehen!

 

Guter Basketball und viel Herzblut

Nach 5 Spieltagen steht der BSV Wulfen in der 1. Regionalliga West noch mit weißer Weste dar und ist damit Klassen-Primus. Die Abgänge von Spielern wie bspw. Ahmad Smith, Eric Breland oder Christoph Henke mussten kompensiert und vier neue Stamm-Spieler, sowie neue Nachwuchskräfte intergriert werden. Dazu erfolgte der Zwangs-Umzug in die Dorstener Petrinumhalle. Wie es scheint haben die Trainer Philipp Kappenstein und Joachim Hüffmeier, sowie der Sportliche Leiter Volker Cornelisen, diese Aufgabe in der Sommerpause perfekt erledigt und ihre Mannen auf den Punkt genau vorbereitet.  

Philipp Kappenstein, derzeit marschiert Ihr durch diese Liga, wie ein heißes Messer durch Butter. Hast Du mit diesem makellosen Start gerechnet?  

Philipp: "So etwas kann man natürlich nicht planen, zumal unser Auftaktprogramm alles andere als einfach war. Wir hatten aber eine sehr intensive und auch gelungene Vorbereitung, die mich persönlich sehr zuversichtlich gemacht hat, dass es uns erneut gelingen könnte, gut in die Saison zu starten. Dass es so gut läuft, ist natürlich traumhaft und gibt allen im Team und Umfeld eine Menge Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben."  

Das Team musste ja in der Sommerpause nocheinmal umgebaut werden. Ihr habt neue Spieler dazu bekommen, die mit dem übrigen Team schnell zu einer homogenen Einheit zusammengewachsen zu sein scheinen. Haben sich also die Erwartungen an die individuellen Kräfte erfüllt? 

Philipp: "Absolut! Ich bin mit jedem einzelnen Spieler des Teams hochzufrieden. Das Entscheidende ist, dass wir in den letzten Wochen wieder zu einer echten Einheit geworden sind, die neuen Spieler ihre Rollen im Team gefunden haben und sich jeder absolut in den Dienst der Mannschaft stellt.

Allerdings ist es auch so, obwohl wir ungeschlagen sind, dass wir noch in vielen Bereichen deutlich Luft nach oben haben, wir können noch an vielen Aspekten arbeiten. Im Endeffekt macht mich das aber noch zuversichtlicher für die Zukunft, da wir uns weiter steigern können und werden." 

Das Spiel in Münster war ein sehr spezielles für Dich und drei weitere Wulfener Aktive, mit UBC-Vergangenheit. Wie groß ist die Erleichterung, grad hier erneut als Sieger die Halle verlassen zu haben? 

Philipp: "Klar war es etwas besonderes, aber es war nicht Michi gegen den UBC oder Philipp gegen wen auch immer, sondern wir als Team gegen einen hoch motivierten Gegner, für den Spiele gegen Wulfen die selbe Bedeutung haben, wie für uns Spiele gegen Dorsten. Der Sieg war unheimlich wichtig, Münster ist sehr heimstark und hoffentlich stolpern hier noch einige unserer Konkurrenten, wir haben vorgelegt." 

Am Samstag empfangt Ihr nun den Liga-Rückkehrer FC Schalke 04. Wie schätzt Du dessen Möglichkeiten ein und wie hält man nach dieser Siegesserie die Konzentration und Vorspannung im Team hoch?  

Philipp: "Schalke hat eine unheimlich starke und erfahrene erste Fünf. Sie sind ein komplett neu zusammengestelltes Team und noch in der Findungsphase, werden aber, wenn eingespielt, ein Top Team der Liga sein, wie man schon beim Sieg gegen Schwelm gesehen hat. Es wird sicher ganz, ganz schwer, vor allem unter den Körben, dazu ist Benni Rust einer der besten deutschen Spieler in der Liga. Ich hoffe die Halle brennt und es wird richtig voll!" 

Welche Mannschaft hat Dich bisher in unserer Liga positiv überrascht? 

Philipp: "Wie erwartet ist die Liga total ausgeglichen und jeder kann jeden schlagen. Sechtem ist überraschend stark, wie wir selber erlebt haben, da habe ich großen Respekt!" 

Zurück zu Euch: Sportlich seid Ihr auf einem guten Weg, welchen Anteil hat daran die Unterstützung durch die Fans?

Philipp: "Die Unterstützung in dieser Saison ist wieder absolut phänomenal und ein großer Grund für unseren Erfolg! Die Mannschaft genießt es einfach, vor solchen Fans zu spielen, gerade in dieser Saison ohne echte Heimspiele ist das für uns unglaublich wichtig. So machen auch Spiele vor einer Geisterkulisse wie in Hagen Spaß und das Petrinum wird zu einer echten Heimfestung werden! Wir versuchen den Fans ihre Unterstützung mit gutem Basketball und viel Herzblut zurückzuzahlen. Gemeinsam können wir viel erreichen!"

 

Doppelte Schützenhilfe für spielfreien BSV

Der BSV Wulfen ist der große Gewinner des 5. Spieltages der 1. Regionalliga - obwohl sein Heimspiel gegen die Schwelmer Baskets auf den Karnevalssamstag (13.2.2010) verlegt ist. Denn nahezu sensationell verloren die beiden neben dem BSV einzig noch ungeschlagenen Vereine ihre Heimspiele.

Tabellenführer Noma Iserlohn stolperte zu Hause mit 81:89 gegen die Bochum Astrostars, die zuletzt dreimal in Folge verloren hatten. Und in Grevenbroich erlegte ausgerechnet BSV-Ortsrivale BG Dorsten die Elephants mit 78:76. Grevenbroich hatte bis dahin drei Siege aus drei Spielen geholt. Damit ist der BSV Wulfen vor seinem Auswärtsspiel am Sonntag (16 Uhr) beim UBC Münster das einzige ungeschlagene Team der 1. Regionalliga und steht weiterhin auf einem Aufstiegsplatz zur 2. Bundesliga.